„Für Web speichern“ ist jetzt Legacy

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Erklärstück / Unterbau

Für Web speichern wird Legacy

Kaum starte ich Photoshop CC 2015, muss ich mich gleich mal ziemlich umgewöhnen — es gibt ganz neue Optionen für das Exportieren von Zeichenflächen, Ebenen und mehr

Was sonst noch so alles neu ist in der Creative Cloud steht im Adobe Newsroom. Nett finde ich übrigens ganz persönlich, dass sie im Visual für das Release 2015 eine Kaiser-Idell-Schreibtischlampe untergebracht haben ;-)

55 x 35 x 20 cm

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Unterwegs

55 x 35 x 20 Zentimeter — das ist die neue Empfehlung des Branchenverbands IATA für die Maße von Handgepäck im Flugzeug. Lufthansa und Air Berlin erlaubten bisher Maße von 55 x 40 x 23 cm fürs Carry-On (auch wenn sich darum kaum jemand schert und oft sehr viel mehr in die Kabine geschleppt wird, ich sage nur Notebooktaschen oder Beauty Cases).

IATA Passenger Trends

Foto: IATA

Viele Menschen müssen sich deswegen jetzt wohl einen neuen Cabin Trolley besorgen; auch wenn die IATA-Empfehlung nicht bindend ist, werden ihr gewiss viele Airlines folgen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und etwa eine Verschwörung der weltweiten Gepäckhersteller wittert. Die ich mir angesichts der Formulierung

„Several major baggage manufacturers have developed products in line with the optimum size guidelines, and it is expected bags carrying the identifying label will start to reach retail shops later this year.“

sehr wohl vorstellen kann.

Bedenkenträgerland

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Traurig / Unterwegs

„Im Umkehrschluss haben allerdings auch 75 Prozent der Deutschen noch nie bargeldlos mobil bezahlt. […] 40 Prozent gaben an, Mobile Payment nicht zu nutzen und dies auch in Zukunft nicht tun zu wollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von über 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.“

Den Rest geben kann man sich hier.

Apple Music: Mixed Emotions erstmal

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Klingklang / Kritik / Lob / Persönlich
Apple Music Features

Foto: Apple

Apple hat gestern Abend die Katze aus dem Sack gelassen und den erwarteten Streaming-Dienst Music vorgestellt, der auf lange Sicht das Kaufen und Besitzen von Musik durch Streaming und dauerndes Zahlen für den Zugang ablösen soll. Die Ankündigung hat mich auch nach einmaligen Darüberschlafen mit vorerst gemischten Gefühlen zurückgelassen.

  • Drei Monate kostenlos testen: Gut. Schlecht für Spotify, Deezer und Co.
  • 14,99 Dollar Familienpreis für bis zu sechs Menschen: Konkurrenzlos günstig derzeit, für mich persönlich leider uninteressant.
  • Beats 1: Braucht kein Mensch. Zumindest keiner den ich kenne.
  • Connect: MySpace hat mich damals schon nicht interessiert.
  • Unsigned Artists: Dafür gibt es SoundCloud.

Jimmy Iovine hat zwar gestern davon gesprochen, wie wichtig der menschliche Faktor ist bei Musik und dass Algorithmen eben nicht wirklich empfehlen können. Aber dann kommt Music doch wieder mit bannig Algorithmen um die Ecke — und von Menschen kuratierte Playlists haben die Wettbewerber natürlich auch alle längst. Zum Streaming-Katalog (Stichwort beispielsweise Beatles) hat Apple außer Titelzahlen bislang nichts weiter gesagt.

Mich interessiert auch noch ganz dringend, ob und gegebenenfalls wann Apple Music auch auf Sonos kommt. Für mich ein KO-Kriterium. An Sonos soll es wohl nicht liegen:

EPIC speech from Tim Cook

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Kritik
Cook-Videoschalte beim CFA-Dinner des EPIC

Foto: EPIC

„I’m speaking to you from Silicon Valley, where some of the most prominent and successful companies have built their businesses by lulling their customers into complacency about their personal information. They’re gobbling up everything they can learn about you and trying to monetize it. We think that’s wrong. And it’s not the kind of company that Apple wants to be.“

Hat Tim Cook beim CFA-Dinner des EPIC gesagt laut „The Verge“. Gleichzeitig hat Instagram Werbung in Nutzer-Feeds und Pinterest seine neuen Buy-it-Buttons angekündigt. So ein Zufall aber auch. Google Photos nicht zu vergessen. Nochmal Tim Cook, dieses Mal zitiert von „TechCrunch“:

“We believe the customer should be in control of their own information. You might like these so-called free services, but we don’t think they’re worth having your email, your search history and now even your family photos data mined and sold off for god knows what advertising purpose. And we think some day, customers will see this for what it is.”