So wird das Leistungsschutzrecht zum Rohrkrepierer

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Persönlich

Google schreibt:

Vor dem Hintergrund dieser Klage werden wir Snippets und Thumbnails einiger bekannter Webseiten wie bild.de, bunte.de oder hoerzu.de nicht mehr anzeigen, also jener Verlage, die in der VG Media organisiert sind. Für diese Seiten werden wir nur noch den Link zum Artikel sowie dessen Überschrift anzeigen.

Dazu passt doch wunderbar das klingonische Sprichwort “Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird”, finde ich.

MagentaEins — eine ganz schön schwere Geburt

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Kritik / Persönlich / Unterwegs

Hallo Telekom-hilft,

ich wollte Euch kurz mal eine suboptimale Beratung im Telekom Shop in der Sendlinger Straße hier in München schildern.

Ich war dort heute Nachmittag, um mir die MagentaEins-Vorteile zu sichern. Mit einem IP-Entertain-Anschluss und einem Complete Mobil L bin ich dafür qualifiziert.

Telekom-Stecker (auf dem CeBIT-Stand 2014)

Der Verkäufer im Laden schwatzte mir als erstes mal eine CombiCard für Notebook oder Tablet auf, die ich mit MagentaEins kostenlos bekäme. Ok, ich müsste noch einen Surfstick dazunehmen, aber der würde mich nur einmalig €9,95 kosten.

Ich bräuchte keinen Stick, sagte ich dem Herrn. Der schlug mir zunächst vor, ich könnte ihn ja einfach zum Beispiel bei Ebay verkaufen, fand dann aber zusammen mit einem Kollegen irgendwie einen Weg, mir einfach nur die Karte auch ohne Stick zukommen zu lassen.

Auf Nachfrage stellte sich dann heraus, dass die CombiCard natürlich nicht mit MagentaEins kostenlos ist, sondern über den Preisvorteil als Nullsummenspiel gegenfinanziert würde.
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iPhone 6: Ich empfehle das Plus

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Erklärstück / Kritik / Lob / Persönlich / Unterwegs

iPhone 5s auf 6 Plus

Seit gut einer Woche habe ich nun die beiden Varianten des neuen iPhone 6 zum Testen und komme jetzt endlich auch dazu, meine persönlichen Eindrücke und Empfehlungen aufzuschreiben. Ausführliche Testberichte gab es ja genug allein schon von den handverlesenen Kollegen, denen Apples PR bereits vor dem Verkaufsstart Geräte in die Finger gibt. Ich will auch gar nicht erst versuchen, hier einen kompetenten Rundumschlag à la “Ars Technica” abzuliefern, sondern mich auf das aus meiner beschränkten Sicht Wesentliche beschränken.

Als mir ein freundlicher Herr von Apple aus London am Freitag vorletzter Woche eine halbe Stunde lang Auszüge aus dem Reviewer’s Guide vortrug, lag auf dem Tisch vor mir sorgfältigst arrangiert und frisch mikrofaserpoliert ungefähr ein Dutzend iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Was mir sofort ins Auge stach waren deren Displays. Die sahen tatsächlich so (gut wohlgemerkt) aus, als wären sie durch bedruckte Kunststofffolie ersetzt worden so wie bei Geräte-Attrappen, die Händler für ihre Auslagen ihrer Schaufenster bekommen. Klar, da war natürlich die Helligkeit voll aufgezogen — und in dem Raum für die Produktpräsentationen herrschen perfekte Lichtverhältnisse, alles schön indirekt beleuchtet ohne störende Spiegelungen und so weiter. Trotzdem: Der Bildschirm ist für mich klar eines der Highlights beim neuen iPhone.
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Frage mal zu SEPA, IBAN, BIC und Co

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Kritik / Persönlich

Ich lebe nun schon viele Jahre mit einer Bankverbindung. Die bestand aus einer Kontonummer, bei mir siebenstellig, und einer Bankleitzahl aus acht Ziffern. Die konnte ich mir merken. Mittlerweile werde ich praktisch durchgängig genötigt, stattdessen mit einer IBAN mit 22 Stellen (immerhin nutzt Deutschland nicht die maximal möglichen 34 aus) zu hantieren, die ich mir nicht mehr merken will. Und natürlich muss ich beim Empfänger von Überweisungen auch ständig solche Zeichenungetüme eintragen. Erschwerend dazu kommt dann noch BIC statt BLZ mit acht oder elf Zahlen und Buchstaben.

SEPA-Überweisung

Foto: Data Becker via Amazon.de

Der Sinn von SEPA und ISO 9362 für die Finanzwelt erschließt sich mir ja sehr wohl — für mich persönlich vermag ich ihn allerdings weniger zu erkennen. Die Banken und Geldinstitute können IBAN und BIC ja liebend gern für ihre internen Prozesse verwenden. Solange sie diese sperrigen Konstrukte vor uns verstecken, wenn wir sie nicht benötigen. Und ich gehe mal davon aus, dass die meisten Menschen hauptsächlich Inlandsüberweisungen tätigen.

Dass IBAN und BIC unhandlich sind, beweist unter anderem das Aufkommen von Krücken wie Girocode bei Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken.

Also, liebe Finanzdienstleister: Warum verbergt ihr nicht einfach die erzwungene neue Komplexität vor uns? So als Dienst am Kunden?

The Day After

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Kritik / Lob / Persönlich / Unterbau / Unterwegs

Nach dem technisch unglaublich miesen Stream gestern Abend (Apple muss das geahnt haben und hat ja vorsichtshalber gleich selbst live gebloggt) und stundenlanger Bilderstreckenbastelei (die Währung des Online-Journalismus sind ja widerlicherweise noch immer Page Impressions) habe ich nun einmal über die Ankündigungen von gestern geschlafen und gebe hier auch ein klein bisschen von meinem ganz persönlichen Senf dazu.

Apple Watch, Krone im Detail

Foto: Apple

Die Apple Watch gefällt mir besser als die meisten anderen Smartwatches da draußen. Ich finde sie aber immer noch zu dick. Viele gute Ideen, vor allem die Taptic Engine und die “digitale Krone” — quasi das Scroll-Rad des klassischen iPods übertragen auf diese digitale Uhren-Analogie. Wirkt mir aber alles insgesamt noch zu sehr 1.0. Man sieht trotzdem schon, wo es hingehen wird. Mit einem neuen Ökosystem mehr aus dem Fashion-Umfeld. Da sieht auch die frühere Burberry-Chefin Angela Ahrendts als Herrin über die Apple Stores gleich noch mal um einiges sinnvoller aus.

iPhone-Größenvergleich, generationsübergreifend

Foto: Apple

Das iPhone 6 gefällt mir gut — auch weil es wieder ein wenig rundlicher geworden ist im Design. Fast schon wie das erste. Dass größere Displays her mussten, war angesichts der Marktentwicklung beim Wettbewerb klar. Wie sinnvoll diese sind, steht auf einem anderen Blatt; wirklich mehr anfangen mit dem mehr Screen Estate tut iOS ja nicht. Für Fotos und Videos machen mehr Pixel und ppi aber natürlich einiges aus. Von den beiden neuen Modellen würde ich auf jeden Fall nur das größere 6 Plus nehmen. Dieses hat nämlich eine zumindest laut Specs deutlich (!) längere Akkulaufzeit sowie die optische Bildstabilisierung (OIS).

Man möge sich übrigens nicht von Apple-Marketing-Sprech überwältigen lassen: “Retina HD” sind bestimmt sehr gute Displays. Aber die darf man in Telefonen für 700 bis 1000 Euro ja wohl auch erwarten. Anderer Firmen Smartphones haben auch schöne Displays. Das OLED meines aktuellen Lumia 930 zum Beispiel hat trotz eines halben Zolls weniger Diagonale die gleiche Auflösung wie das iPhone 6 Plus (1920 x 1080 Bildpunkte) und eine mit 441 ppi höhere Pixeldichte.

Die wichtigste Ankündigung des gestrigen Abends war aber natürlich Apple Pay (vorerst U.S. only). Nicht, weil Apple jetzt das kontaktlose Bezahlen mit NFC neu erfunden hätte. Nein, wirklich nicht, auch wenn das zusammen mit Touch ID schön einfach geht. Sondern weil Apple endlich NFC unterstützt und eine massenhafte Verbreitung im Handel nicht länger effektiv blockiert.

Apropos Standards: Drahtloses Aufladen des iPhones über Qi wäre eine schöne Sache gewesen. Solange nicht auch das iPhone Wireless Charging kann, werden Starbucks, Flughäfen und Co sicher nicht flächendeckend Ladestationen für ihre Gäste aufstellen. Schade auch.

MagentaMobil ist für mich erstmal keine Option

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Persönlich / Unterwegs

Die Telekom hat auf der IFA in Berlin eine neue Tarifstruktur für den Mobilfunk vorgestellt — aus Bonn ist ab jetzt alles Magenta und die neuen Tarife heißen MagentaMobil. Ich hab mal nachgesehen, auf was sie mich als Bestandskunden wechseln lassen würden.

Meine MagentaMobil-Optionen

MagentaMobil L mit Top Handy (vielleicht hätte ich doch nicht das Lumia 930 nehmen sollen? ;-) kommt für mich nicht in Frage. Enthält nämlich weder MultiSIM-Karten (davon habe ich derzeit zwei ohne Aufpreis) noch eine Hotspot-Flat.

MagentaMobil L Plus mit Top Handy hat zwar zwei MultiSIMs, die Hotspot-Flat und noch ein paar andere schöne Dinge vor allem fürs Ausland. Ich bin aber meistens im Inland, und dann ist mir das Ding schlicht und einfach viel zu teuer.

Ich hab jetzt einfach mal zu meinem Complete Mobil L mit Handy (stammt aus der vorletzten Tarifgeneration der Telekom) noch die Speed Option LTE gebucht für 9,95 Euro im Monat. Bringt mit volles LTE-Rohr (maximal 150 Mbit/s) und auf 2 GB verdoppeltes Highspeed-Volumen. Ich werde mal für die Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten testen, ob mir das irgendeinen deutlichen Mehrwert bietet. Und wenn nicht, dann bestelle ich diese Zubuchoption wieder ab.

Mit MagentaEins bietet die Telekom übrigens neu auch einen Triple-Play-Tarif für Internet, IPTV und Mobilfunk. Da hat man zwar auch in allen Varianten volle LTE-Geschwindigkeit und alles flat, aber nur 500 MB Highspeed-Volumen. Klingt auf den ersten Blick nicht danach, als ob es sich für mich lohnen könnte.