Mein erstes Mal re:publica

Farbenfrohe Monoblocs bei der #rp12

Am Mitt­woch und Don­ners­tag war ich zum ers­ten Mal auf der re:publica in Ber­lin. Ich bin immer noch ganz beseelt von den vie­len Ein­drü­cken und Gesprä­chen und werde ganz sicher in den nächs­ten Jah­ren wie­der hin­fah­ren. Dann aber alle drei Tage. Falls nötig, nehme ich mir dafür sogar Urlaub. Die zwei Tage haben mich berei­chert und mir, der ich als Jour­na­list doch eher „Zaun­gast“ war, Inspi­ra­tion, Denk­an­stöße und neue Kraft gege­ben.

Ich habe auf der re:publica vor allem ganz viele span­nende Men­schen getrof­fen. Am Anfang natür­lich erst­mal wel­che, die ich schon vor­her kannte. Aber die­ser Kreis hat sich ganz natür­lich von selbst erwei­tert, nicht zuletzt dank der wun­der­bar aus­ge­wähl­ten (meine Eltern woh­nen eine U-Bahn-Station ent­fernt) neuen Loca­tion Sta­tion Ber­lin mit ihrer Kom­bi­na­tion aus gleich­zei­tig Offen­heit und Inti­mi­tät. Tolle Idee übri­gens, ein­fach in der Mitte einen Berg bunte Mono­blocs hin­zu­stel­len, die sich dann nach und nach mit den Teil­neh­mern in allen mög­li­chen Kon­stel­la­tio­nen über das Gelände ver­teil­ten…

Das Pro­gramm war span­nend und viel­fäl­tig, per se wie auch als Rah­men für das „Klas­sen­tref­fen“ der soge­nann­ten Netz­ge­meinde in Deutsch­land. Eine so frucht­bar kom­mu­ni­ka­tive und offene Atmo­sphäre habe glaube ich noch nir­gends sonst erlebt. Und das will durch­aus etwas hei­ßen. Ich möchte des­we­gen den Ver­an­stal­tern ein ganz dickes Lob dafür aus­spre­chen, was sie hier in jah­re­lan­ger Arbeit auf die Beine gestellt haben. Und mich dafür bedan­ken, dass ich dabei­sein durfte (gilt natür­lich auch für den wun­der­ba­ren Abend mit Goo­gle in der Pan Am Lounge).

Mein wirk­lich ein­zi­ger Kri­tik­punkt ist das WLAN, dass zumin­dest an den bei­den ers­ten Tagen so gut wie unbe­nutz­bar war. Mir ist natür­lich bewusst, wie schwie­rig es ist, ein Areal von 20.000 Qua­drat­me­tern mit tau­sen­den ver­netz­ten Besu­chern auf doch engem Raum mit Wi-Fi aus­zu­leuch­ten. Ange­sichts der unzwei­fel­haft wach­sen­den Bedeu­tung der re:publica hoffe ich, dass sich künf­tig einer der gro­ßen pro­fes­sio­nel­len Anbie­ter in die­sem Bereich zum Netz-Sponsor auf­schwingt und der rp13 ff. das WLAN beschert, das ihr gebührt.

Autor: Thomas Cloer

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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