Selbstverständlich auch etwas Journalismus

Der­zeit fin­det ein tief­grei­fen­der Umbau der Öffent­lich­keit statt. Jour­na­lis­mus ist in den gro­ßen Ver­la­gen nur noch ein (bezu­schuss­tes) Neben­ge­schäft. Und es ist – zumin­dest betriebs­wirt­schaft­lich – nach­voll­zieh­bar, dass die ‘Presse’verlage ihren Wan­del zu “Inhal­te­an­bie­tern” so ‘sanft’ wie mög­lich gestal­ten und dabei sogar noch wach­sen wol­len bzw. müs­sen. Das LSR gehört in die­ses Über­gangs­sze­na­rio. Der ganze Grund­ge­danke des LSR geht nicht mehr von dem Motiv aus, für Öffent­lich­keit zu sor­gen, son­dern Geld für Waren (Inhalte) zu bekom­men.

Andere Kon­zerne ver­än­dern sich aber eben­falls in Rich­tung “Inhal­te­an­bie­ter”. Von Apple über Goo­gle und Face­book bis zur Tele­kom. Unter den ange­bo­te­nen “Inhal­ten” kann selbst­ver­ständ­lich auch etwas Jour­na­lis­mus sein.

Schreibt Wolf­gang Michal als Kom­men­tar zu sei­nem sehr lesens­wer­ten Stück Der bequeme Mythos von den angeb­lich inno­va­ti­ons­un­fä­hi­gen Ver­la­gen bei „CARTA“.

Autor: Thomas Cloer

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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