Ich hab die Diskussion ein bisschen uber

Bei der gan­zen Dis­kus­si­on um Uber* und Co soll­te man IMHO eines nicht ver­ges­sen: Man braucht hier in Mün­chen, Ber­lin oder Ham­burg ein­fach kein Uber. Da gibt es schon lan­ge jede Men­ge Taxis** – und seit eini­ger Zeit auch Myta­xi, das eigent­li­ch das Glei­che macht wie Uber, nur halt von Beginn an ange­passt an die loka­len Gege­ben­hei­ten (Taxis eben).

Uber Fahrerbestellung
Foto: Uber

In San Fran­cis­co mus­s­te man ein­fach ein Uber grün­den, so weni­ge Taxen wie es da frü­her gab. Aber es gibt kei­nen Grund, die­ses Geschäfts­mo­dell jetzt ube­r­all hin auf der Welt expor­tie­ren zu wol­len. Wenn Ihr mich fragt.

*Ich mei­ne hier übri­gens die Pri­vat­fah­rer­ver­mitt­lung Uber­pop, nicht den Limou­si­nen­ser­vice Uber­black – die wer­den lei­der oft in einen Uber­to­pf gewor­fen.

**Dass ein schon ewig regu­lier­tes Taxi­ge­wer­be inklu­si­ve Lob­by auch nicht das Gel­be von Ei ist – schon klar. 

Autor: Thomas Cloer

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

Ein Gedanke zu „Ich hab die Diskussion ein bisschen uber“

  1. Jeder der eine Idee hat, soll die­se nach den all­ge­mei­nen (gesetzlichen-) Regeln umset­zen kön­nen, denn die bis­he­ri­ge Mono­po­li­sie­rung (auch in teil­wei­se ande­ren Bran­chen) führt zur Träg­heit.
    Erst die Mit­be­wer­ber haben den Markt auf­ge­rüt­telt.
    auch bei den Stock­hol­mer Taxis war dies so, nur dort hat man sehr schnell reagiert und lie­fert bereits gute Ansät­ze für die End­kun­den oder ver­su­chen so Kun­den­bin­dung auf­zu­bau­en. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Stockholmer-Taxis-wollen-Uber-alt-aussehen-lassen-2400400.html

    Des wei­te­ren geht immer ein Punkt unter, der Kun­de stimmt doch schluss­end­li­ch mit den „Füssen“/Geld ab, wel­ches Sys­tem ihm zusagt.

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