Wie mich Ama​zon​.de zur Verzweiflung gebracht hat

Erklär­tes Ziel von Ama­zon ist es, „das kun­den­freund­lichs­te Unter­neh­men der Welt zu sein”. Mit der Umset­zung hapert es aber hier und da noch.

Jack DeJoh­net­te, Lar­ry Gre­na­dier, John Mede­ski und John Sco­field sind Hud­son. Falls Euch die Namen nichts sagen: Alles Jaz­zer aller­ers­ter Güte, die sich gera­de zu einer neu­en „Super­group” zusam­men­ge­fun­den haben. Nach­dem ich noch dazu eini­ge mehr oder weni­ger über­schwäng­li­che Kri­ti­ken zu dem Album gele­sen hat­te, woll­te ich unbe­dingt mei­ne Samm­lung um die CD erwei­tern. Zu mei­ner mit­tel­gro­ßen Ver­wun­de­rung war Hud­son am Sams­tag nach dem Erschei­nungs­tag 9. Juni 2017 aber bei mei­nen übli­chen Anlauf­stel­len in Mün­chen (Beck, Saturn Neu­hau­ser Stra­ße, Mül­ler im Tal) nir­gends zu sehen und sogar nicht ein­mal im Com­pu­ter gelis­tet oder vor­an­ge­kün­digt.

Hudson, Bestelldetails in meinem Amazon-Konto
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Die Grenzen des E-Commerce

Ich woll­te einen Fahr­rad­helm kau­fen. Stif­tung Waren­test hat­te erst im April einen Test dazu, und auf Platz 2 lan­de­te dar­in der Cra­to­ni Pacer. Für den hat­te ich mich ent­schie­den, auch weil er um eini­ges güns­ti­ger war als der Test­sie­ger. Aller­dings brauch­te ich die größ­te Aus­füh­rung L-XL (58 bis 62 Zen­ti­me­ter). Ver­sucht mal, die online zu fin­den. Schlech­ter­dings unmög­lich – Ama­zon hat einen Markt­platz-Händ­ler aus Ita­li­en mit zu weni­gen Bewer­tun­gen, das war’s. Ansons­ten über­all nicht lie­fer­bar, Ter­min nicht abseh­bar. Die Rache des „Test”-Siegs ver­mut­lich.

Cratoni Pacer in Plastiktüte

Ich habe also heu­te ein­fach mal ange­fan­gen, die auf der Cra­to­ni-Web­sei­te gelis­te­ten Händ­ler in mei­ner Nähe durch­zu­te­le­fo­nie­ren. Mit Aus­nah­me von Scheck und Schus­ter, weil da war ich vor­her schon (ver­geb­lich) gucken gewe­sen. Der ers­te an der Strip­pe hat­te nur Kin­der­grö­ßen da. Aber schon beim zwei­ten – der Radl-Welt in Feld­moching, um mal Ross und Rei­ter zu nen­nen – sag­te mir der freund­li­che Herr am Tele­fon, dass er laut Com­pu­ter einen Pacer in Schwarz da haben müss­te. Er wol­le das aber lie­ber noch prü­fen, bevor ich zu ihm raus­fah­re, und wür­de sich gleich tele­fo­nisch zurück­mel­den. Tat er nach 20 Minu­ten dann mit der Erfolgs­mel­dung, dass der Com­pu­ter recht hat­te.

Ich habe mir den Helm gleich zurück­le­gen las­sen und bin spä­ter schnell mit der U-Bahn raus­ge­fah­ren. Nach einem klei­nen Spa­zier­gang durch die Mit­tags­son­ne war ich im Laden, wo der Helm bereits an der Kas­se für mich bereit­lag. Exakt zum Lis­ten­preis. Der Besit­zer war aus­ge­spro­chen freund­lich. Und wenn es dem­nächst mal wie­der ums Fahr­rad geht, weiß ich, wo ich hin­ge­hen wer­de.

tl;dr Buy local. 

Mastodon ist Zeitverschwendung

Freun­de, ich bin jetzt lan­ge genug mit Soci­al unter­wegs, um von Mastodon* gleich die Fin­ger zu las­sen. Nix gegen die Idee, die ist gut. Spielt Ihr ruhig damit her­um, wenn Ihr zu viel Zeit habt. Mei­ne ist mir dafür zu kost­bar. Auch weil ich davon schon so viel in Twit­ter inves­tiert habe. Und ver­geu­det mit Path, Goog­le Wave und Goog­le+, App Dot Net, Dia­spo­ra oder Ello. Um nur eini­ge zu nen­nen.

*Apro­pos nen­nen: Wenn ich ein neu­es Netz­werk star­ten woll­te, wür­de ich es ganz bestimmt nicht nen­nen wie ein Tier, das längst aus­ge­stor­ben ist. Nur mal so.

Nicht mit mir

Es gibt eine gan­ze Men­ge Din­ge, die ich nicht (noch oder mehr) tue, ertra­ge oder habe / benut­ze. Teils bewusst, teils ein­fach so. Eine Lis­te ohne Gewich­tung oder Anspruch auf Voll­stän­dig­keit:

  • Smart Home
  • Weich­spü­ler
  • Blu-ray
  • Snap­chat
  • Sur­round Sound
  • Schu­he aus Plas­tik
  • Action­cam
  • 360-Grad-Video
  • Smart­watch
  • Milch­reis
  • Hele­ne Fischer
  • Andre­as Gaba­lier
  • Tat­toos und Pier­cings
  • Boxer­shorts
  • Kra­wat­ten
  • Ent­kof­fein­ier­ter Kaf­fee
  • Star­bucks
  • Libre­Of­fice
  • Wäsche­trock­ner
  • Vanil­le­sauce
  • NAS
  • Küchen­ma­schi­ne
  • Game of Thro­nes
  • Mar­ga­ri­ne
  • Ruck­sack
  • Bügeln
  • Pud­ding
  • Gesichts­creme
  • Füll­fe­der­hal­ter
  • halb­tro­cken
  • Knie­strümp­fe
  • Super­foods

Ja geht’s noch, LG Hamburg?

Das Land­ge­richt Ham­burg sorgt gera­de mal wie­der mit einem gro­tes­ken Inter­net-Urteil für Schlag­zei­len. Mein gesun­der, nicht­ju­ris­ti­scher Men­schen­ver­stand sagt mir: Näm­li­che Ent­schei­dung ist der­art rea­li­täts­fern, dass sie in die­ser Form nie­mals Bestand haben wird und wir sie des­we­gen auch getrost igno­rie­ren kön­nen.

War­um? Selbst wenn ab sofort jeder irgend­wie kom­mer­zi­el­le Sei­ten­be­trei­ber jeden Hyper­link vor dem Ver­lin­ken auf mög­li­che Urhe­ber­rechts­ver­stö­ße prü­fen wür­de, kann sich ja der Inhalt der Sei­te jeder­zeit ändern, auf die ver­linkt wird. Sprich wo zum Zeit­punkt der Prü­fung noch kein Urhe­ber­rechts­ver­stoß vor­lag, kann es plötz­lich einen geben – und vice ver­sa. Solan­ge nicht alle Ände­run­gen an allen Web­sei­ten die­ser Welt via Block­chain o.ä. fäl­schungs­si­cher pro­to­kol­liert wer­den (das Inter­net Archi­ve reicht da jeden­falls nicht), ist eine sol­che Prü­fung mei­nes Erach­tens per se unsin­nig.

Router-Showdown: SpeedPort Smart gegen Fritz!Box 7580

Der ein oder ande­re erin­nert sich viel­leicht noch an mei­nen Rant gegen den Tele­kom-WLAN-Rou­ter Speed­Port W724 V, den ich vor allem wegen sei­ner in mei­ner Woh­nung hunds­mi­se­ra­blen WLAN-Leis­tung in Grund und Boden geb­loggt habe. Mitt­ler­wei­le hat­te ich Gele­gen­heit, sowohl sei­nen Nach­fol­ger Speed­Port Smart als auch das neue Fritz!Box-Topmodell 7580 in Ruhe aus­zu­pro­bie­ren. Und an die­sem Wochen­en­de kom­me ich end­lich auch dazu, mei­ne Erfah­run­gen und Ein­drü­cke hier auf­zu­schrei­ben.

Fritz!Box 7580, lifestyle, leicht überbelichtet

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Mein Bild von München

Vor­hin hat­te ich eine E-Mail in mei­nem Post­fach, über die ich mich sehr gefreut habe.

Hal­lo,
ger­ne wür­den wir Dein Bild bei unse­rer Aus­stel­lung vom 23. bis inkl. 25. August am Pra­ter­strand (Innen­be­reich) aus­stel­len.
Magst Du uns noch einen Bild­ti­tel zu Dei­nem Foto schi­cken? Dann nen­nen wir die­sen mit Dei­nem Namen unter dem Foto. 

schrei­ben Meik und Hans. Sprich das Foto, das ich bei mein​bild​von​mu​en​chen​.de hoch­ge­la­den hat­te, hat ande­ren Men­schen gefal­len und wird zusam­men mit vie­len ande­ren Fotos aus­ge­stellt. Wel­chen Titel ich mir dazu habe ein­fal­len las­sen, das könnt Ihr Euch in zwei Wochen auf der Pra­ter­in­sel anschau­en. Das Foto ist jeden­falls die­ses hier:

meinbildvonmuenchen

Grö­ßer bei flickr. Und dan­ke an Alex­an­der, ohne den die­ses Pro­jekt völ­lig an mir vor­über­ge­gan­gen wäre.