Nicht mit mir

Es gibt eine gan­ze Men­ge Din­ge, die ich nicht (noch oder mehr) tue, ertra­ge oder habe / benut­ze. Teils bewusst, teils ein­fach so. Eine Lis­te ohne Gewich­tung oder Anspruch auf Voll­stän­dig­keit:

  • Smart Home
  • Weich­spü­ler
  • Blu-ray
  • Snap­chat
  • Sur­round Sound
  • Schu­he aus Plas­tik
  • Action­cam
  • 360-Grad-Video
  • Smart­watch
  • Milch­reis
  • Hele­ne Fischer
  • Andre­as Gaba­lier
  • Tat­toos und Pier­cings
  • Boxer­shorts
  • Kra­wat­ten
  • Ent­kof­fe­i­nier­ter Kaf­fee
  • Star­bucks
  • Libre­Of­fice
  • Wäsche­trock­ner
  • Vanil­le­sau­ce
  • NAS
  • Küchen­ma­schine
  • Game of Thro­nes
  • Mar­ga­ri­ne
  • Ruck­sack
  • Bügeln
  • Pud­ding
  • Gesicht­screme
  • Füll­fe­der­hal­ter
  • halb­tro­cken
  • Knie­strümp­fe
  • Super­foods

Ja geht’s noch, LG Hamburg?

Das Land­ge­richt Ham­burg sorgt gera­de mal wie­der mit einem gro­tes­ken Inter­net-Urteil für Schlag­zei­len. Mein gesun­der, nicht­ju­ris­ti­scher Men­schen­ver­stand sagt mir: Näm­li­che Ent­schei­dung ist der­art rea­li­täts­fern, dass sie in die­ser Form nie­mals Bestand haben wird und wir sie des­we­gen auch getrost igno­rie­ren kön­nen.

War­um? Selbst wenn ab sofort jeder irgend­wie kom­mer­zi­el­le Sei­ten­be­trei­ber jeden Hyper­link vor dem Ver­lin­ken auf mög­li­che Urhe­ber­rechts­ver­stö­ße prü­fen wür­de, kann sich ja der Inhalt der Sei­te jeder­zeit ändern, auf die ver­linkt wird. Sprich wo zum Zeit­punkt der Prü­fung noch kein Urhe­ber­rechts­ver­stoß vor­lag, kann es plötz­li­ch einen geben – und vice ver­sa. Solan­ge nicht alle Ände­run­gen an allen Web­sei­ten die­ser Welt via Block­chain o.ä. fäl­schungs­si­cher pro­to­kol­liert wer­den (das Inter­net Archi­ve reicht da jeden­falls nicht), ist eine sol­che Prü­fung mei­nes Erach­tens per se unsin­nig.

Router-Showdown: SpeedPort Smart gegen Fritz!Box 7580

Der ein oder ande­re erin­nert sich viel­leicht noch an mei­nen Rant gegen den Tele­kom-WLAN-Rou­ter Speed­Port W724 V, den ich vor allem wegen sei­ner in mei­ner Woh­nung hunds­mi­se­ra­blen WLAN-Leis­tung in Grund und Boden geb­loggt habe. Mitt­ler­wei­le hat­te ich Gele­gen­heit, sowohl sei­nen Nach­fol­ger Speed­Port Smart als auch das neue Fritz!Box-Topmodell 7580 in Ruhe aus­zu­pro­bie­ren. Und an die­sem Wochen­en­de kom­me ich end­li­ch auch dazu, mei­ne Erfah­run­gen und Ein­drü­cke hier auf­zu­schrei­ben.

Fritz!Box 7580, lifestyle, leicht überbelichtet

„Rou­ter-Show­down: Speed­Port Smart gegen Fritz!Box 7580“ wei­ter­le­sen

Mein Bild von München

Vor­hin hat­te ich eine E-Mail in mei­nem Post­fach, über die ich mich sehr gefreut habe.

Hal­lo,
ger­ne wür­den wir Dein Bild bei unse­rer Aus­stel­lung vom 23. bis inkl. 25. August am Pra­ter­strand (Innen­be­reich) aus­stel­len.
Magst Du uns noch einen Bild­ti­tel zu Dei­nem Foto schi­cken? Dann nen­nen wir die­sen mit Dei­nem Namen unter dem Foto. 

schrei­ben Meik und Hans. Sprich das Foto, das ich bei mein​bild​von​mu​en​chen​.de hoch­ge­la­den hat­te, hat ande­ren Men­schen gefal­len und wird zusam­men mit vie­len ande­ren Fotos aus­ge­stellt. Wel­chen Titel ich mir dazu habe ein­fal­len las­sen, das könnt Ihr Euch in zwei Wochen auf der Pra­ter­in­sel anschau­en. Das Foto ist jeden­falls die­ses hier:

meinbildvonmuenchen

Grö­ßer bei flickr. Und dan­ke an Alex­an­der, ohne den die­ses Pro­jekt völ­lig an mir vor­über­ge­gan­gen wäre.

Volksvertröstung

Nur Win­dows. Nur S/MIME. Weder Web­mail noch Open­PGP, kein macOS, kein Linux, kein iOS, kein Andro­id und auch kein Quell­code – das kommt alles irgend­wann spä­ter, wenn über­haupt. Aber wir nen­nen das Gan­ze ein­fach mal Volks­ver­schlüs­se­lung. Klingt so all­um­fas­send (für mich klingt es ein­fach nur schreck­li­ch weil ent­we­der nach BILD-Zei­tung oder nach Volks­em­fän­ger-Zei­ten).

Recht auf Remix

Oder wie es das BVerfG in schöns­tem Juris­ten­deut­sch aus­drückt:

Steht der künst­le­ri­schen Ent­fal­tungs­frei­heit ein Ein­griff in das Ton­trä­ger­her­stel­ler­recht gegen­über, der die Ver­wer­tungs­mög­lich­kei­ten nur gering­fü­gig beschränkt, kön­nen die Ver­wer­tungs­in­ter­es­sen des Ton­trä­ger­her­stel­lers zuguns­ten der Frei­heit der künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung zurück­zu­tre­ten haben.

EntertainTV: Ein erster Eindruck

Ich habe in der Nacht auf Sonn­tag auf das neue Tele­kom-Inter­net-Fern­se­hen Enter­tainTV umge­stellt. Der Media Recei­ver 400 – sofort bestellt am 2. Mai – war wäh­rend mei­nes Urlaubs hier ein­ge­tru­delt und in Null­kom­ma­nix ange­schlos­sen. Bevor aller­dings die ers­ten Bewegt­bil­der aus dem Gerät über mei­nen Fern­se­her flim­mer­ten, mus­s­te der MR 400 ver­schie­de­ne Soft­ware her­un­ter­la­den und eini­ge Male neu star­ten.

Die Tele­kom steigt mit Enter­tainTV auf eine neue tech­ni­sche Platt­form um, die der chi­ne­si­sche Inge­nieur­kon­zern Hua­wei als Tech­nik­part­ner zulie­fert. Das „alte” Enter­tain setz­te auf IPTV-Unter­bau von Medi­a­room (frü­her Micro­soft, mitt­ler­wei­le Erics­son) auf. Es wird noch eine Wei­le wei­ter­be­trie­ben und irgend­wann ein­ge­stellt wer­den. Es soll­te aber jedem klar sein, dass die tech­ni­sche Wei­ter­ent­wick­lung sei­tens der Tele­kom nur noch auf Enter­tainTV pas­sie­ren wird. Gen­au des­we­gen habe ich umge­hend auf die neue Platt­form gewech­selt – auch wenn dabei alle Auf­nah­men aus der Medi­a­room-Zeit ver­lo­ren­ge­gan­gen sind und es kein Zurück gibt.

Telekom Media Receiver 400 (EntertainTV)

Enter­tainTV macht auf mich schon jetzt einen viel run­d­e­ren Ein­druck als das in die Jah­re gekom­me­ne Medi­a­room-Zeug. Der MR 400 arbei­tet mit einer Sys­tem­soft­ware auf Basis von Linux und einem deut­li­ch leis­tungs­fä­hi­ge­ren Pro­zes­sor als mein alter Media Recei­ver 303. Der neue Media Recei­ver ist zudem deut­li­ch kom­pak­ter als sein Vor­gän­ger, was zum Teil aller­dings dem nun exter­nen Netz­teil geschul­det ist. Sein Dis­play lässt sich von vorn und von oben able­sen und ver­schie­den hell ein­stel­len.

Ein detail­lier­tes Urteil zu Enter­tainTV kann ich nach nur zwei Tagen, die ich auch alles ande­re als durch­ge­hend vor dem Fern­se­her ver­bracht habe, natür­li­ch noch nicht abge­ben. Auf­ge­fal­len ist mir aber schon mal

posi­tiv

  • deut­li­ch geschmei­di­ge­re und res­pon­sive­re Benut­zer­ober­flä­che
  • das Umschal­ten zwi­schen den Sen­dern geht viel schnel­ler als bis­her
  • kei­ne dop­pelt gemop­pel­ten Sen­der mehr für SD und HD
  • end­li­ch 1080p
  • inhal­te­über­grei­fen­de Suche

nega­tiv

  • bei zwei der drei Zustän­de, die der MR 400 zum „Aus­schal­ten” anbie­tet, dau­ert das Auf­wa­chen viel zu lan­ge
  • die Fern­be­die­nung hat kei­nen Knopf mehr für den Zugriff auf die fünf zuletzt gewähl­ten Sen­der
  • zwar Apps, aber kein App-Store
  • noch kein Net­flix
  • noch zu weni­ge Media­the­ken (ARTE ver­mis­se ich beson­ders)
  • Over­lay beim Sen­der­wech­sel bleibt für mei­nen Geschmack zu lan­ge sicht­bar
  • USB wei­ter­hin „Ein­bahn­stra­ße”, sprich Auf­nah­men las­sen sich nicht expor­tie­ren

Mehr, wenn ich mehr sagen kann. Vie­le Ant­wor­ten auf Enter­tainTV-Fra­gen gibt im Übri­gen die­se FAQ-Samm­lung.