Handverlesen: Das sind meine WordPress-Plugins

Dass eine Web­sei­te mit Wor­d­Press arbei­tet, kann man spä­tes­tens mit einem Blick in den Quell­code rela­tiv leicht fest­stel­len. Doch wel­che Plug­ins lau­fen, erschließt sich nicht ohne Wei­te­res. Genau das wäre für WP-n00bs aber oft inter­es­sant zu erfah­ren.

Nach­dem ich nun seit mitt­ler­wei­le über 13 Jah­ren mein eige­nes Wor­d­Press hos­te, ist es wie­der ein­mal an der Zeit, einen Blick unter die Hau­be zu gewäh­ren. Ganz gutes Timing, nach­dem ich unlängst ein paar nicht mehr benö­tig­te Plug­ins raus­ge­wor­fen bezie­hungs­wei­se ersetzt und ver­sucht habe, mich auf das Plug­in-Nötigs­te zu beschrän­ken.

Installierte Plugins, Screenshot

Hier kommt sie also, die aktu­el­le Lis­te mei­ner Wor­d­Press-Plug­ins. Ich hof­fe, dass auch älte­re WP-Hasen (w/m) viel­leicht noch das ein oder ande­re ent­de­cken, was sie selbst ein­mal aus­pro­bie­ren möch­ten. Die „Dis­co­vera­bi­li­ty” im Plug­in-Ver­zeich­nis von Wor​d​Press​.org hält sich ja doch eher in Gren­zen.

  1. Anti-Spam by Clean­Talk: Nach mei­ner Erfah­rung noch­mal um Län­gen bes­ser als Akis­met oder Antis­pam Bee. Ich zah­le für das Abon­ne­ment. Klei­nes Geld.
  2. Daten­bank berei­ni­gen und opti­mie­ren von Rolf van Gel­der: Ab und an braucht die Wor­d­Press-Daten­bank die­sen Putz­teu­fel, der unter ande­rem obso­le­te Revi­sio­nen löscht.
  3. Goog­le Ana­ly­tics Dash­board für WP von Alin Mar­cu: Baut den Tracking-Code von GA in alle Unter­sei­ten ein und zeigt Reports via Dash­board-Wid­get an.
  4. Insta­gram Feed von Smash Bal­loon: Die bei wei­tem gelun­gens­te Inte­gra­ti­on eige­ner Insta­gram-Fotos in Wor­d­Press, die mir unter­ge­kom­men ist – und ich habe vie­le aus­pro­biert.
  5. Jet­pack von Wor​d​Press​.com von Auto­mat­tic: Ein Sam­mel-Plug­in, das etli­che Funk­tio­nen vom kom­mer­zi­el­len Hos­ter Wor​d​Press​.com für selbst betrie­be­ne Instal­la­tio­nen bereit­stellt. Ich nut­ze eine gan­ze Men­ge* davon.
  6. Shariff Wrap­per von 3UU und JP: Schö­ne Sharing-But­tons, zudem kon­form zum deut­schen Daten­schutz­recht. Basiert auf dem Shariff-Pro­jekt der „c’t”.
  7. Simp­le Year­ly Archi­ve: Nuff said. Von Oli­ver Schlöbe.
  8. Wor­d­Press Daten­bank Back­up von Aus­tin Matz­ko: Zur Sicher­heit. Und damit ich das nicht immer hän­disch machen muss.
  9. WP Fas­test Cache von Emre Vona: Mit Caching-Plug­ins habe ich viel her­um­pro­biert und bin schließ­lich bei WPFC gelan­det. Kein auf­ge­bläh­tes Code­mons­ter wie W3TC, trotz­dem raf­fi­nier­ter als WP Super Cache und der­glei­chen.
  10. WP Fas­test Cache Pre­mi­um: Weni­ger der Fea­tures wegen als um den Ent­wick­ler zu sup­por­ten.
  11. wp-Typo­gra­phy von Peter Put­zer: Macht den digi­ta­len Satz schö­ner und die Tex­te leser­li­cher.
  12. Yoast SEO von Team Yoast: Rund­um­schlag in Sachen Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Nach­ge­ra­de all­um­fas­send, ent­spre­chend erklä­rungs­be­dürf­tig. Funk­tio­niert aber schon „out of the box” wun­der­bar. Neh­me ich inzwi­schen auch für mei­ne XML-Sitemap(s).

*Bei Jet­pack habe ich Pro­tect, Plug­in-Uda­tes, Image Per­for­mance, Media­thek, Publi­ci­ze con­nec­tions, Kom­men­ta­re (dafür hat­te ich vor­her Inten­se Deba­te) mit Abon­ne­ments und Popup-Visi­ten­kar­ten über den Gra­va­ta­ren, Kon­takt­for­mu­lar (dafür hat­te ich zuvor WP Con­tact Form 7), Site Stats sowie Bru­te force attack pro­tec­tion ein­ge­schal­tet.

Der Fritz! im Haus ersetzt das Faxgerät

In vie­len deut­schen Haus­hal­ten steht eine Fritz!Box von AVM (teil­wei­se auch unter ande­ren Namen, zum Bei­spiel „1&1 Home­ser­ver Speed” für die geschwärz­te 7560). Nach mei­ner Erfah­rung wis­sen aller­dings etli­che Besit­zer eines sol­chen Geräts nicht, dass man damit auch pro­blem­los Faxe ver­sen­den und emp­fan­gen kann. Das funk­tio­niert ganz ohne spe­zi­el­le Soft­ware direkt aus der Web-Ober­flä­che der Fritz!Box und damit platt­form­über­grei­fen auch mit dem Mac und unter Linux. Aller­dings muss man die Fax­funk­ti­on in der Fritz!Box zuerst ein­mal ein­rich­ten.

Fritz!Box 7490 transparent
Bild: AVM

Das läuft über einen Assis­ten­ten und ist nicht schwer. Man fin­det die Fax-Ein­stel­lun­gen im Haupt­me­nü einer Box* mit neue­rem Fritz!OS unter Tele­fo­nie > Fax. Haupt­säch­lich muss man sich bei der Kon­fi­gu­ra­ti­on für eine sei­ner Ruf­num­mern als künf­ti­ge Fax­num­mer ent­schei­den und eine E-Mail-Adres­se hin­ter­le­gen, auf der emp­fan­ge­ne Faxe ein­ge­hen sol­len. Für die­se braucht man auch das Pass­wort und den Namen des SMTP-Ser­vers, über den E-Mails ver­schickt wer­den. Außer­dem kann man noch ein­stel­len, ob ein­ge­hen­de Faxe zusätz­lich in der Box bezie­hungs­wei­se auf einem dar­an ange­schlos­se­nen Spei­cher­me­di­um gesi­chert wer­den sol­len.
„Der Fritz! im Haus ersetzt das Fax­ge­rät“ wei­ter­le­sen

Router-Showdown: SpeedPort Smart gegen Fritz!Box 7580

Der ein oder ande­re erin­nert sich viel­leicht noch an mei­nen Rant gegen den Tele­kom-WLAN-Rou­ter Speed­Port W724 V, den ich vor allem wegen sei­ner in mei­ner Woh­nung hunds­mi­se­ra­blen WLAN-Leis­tung in Grund und Boden geb­loggt habe. Mitt­ler­wei­le hat­te ich Gele­gen­heit, sowohl sei­nen Nach­fol­ger Speed­Port Smart als auch das neue Fritz!Box-Topmodell 7580 in Ruhe aus­zu­pro­bie­ren. Und an die­sem Wochen­en­de kom­me ich end­lich auch dazu, mei­ne Erfah­run­gen und Ein­drü­cke hier auf­zu­schrei­ben.

Fritz!Box 7580, lifestyle, leicht überbelichtet

„Rou­ter-Show­down: Speed­Port Smart gegen Fritz!Box 7580“ wei­ter­le­sen

Handverlesen: Das sind meine WordPress-Plugins

Dass eine Web­sei­te mit Wor­d­Press arbei­tet, kann man spä­tes­tens mit einem Blick in den Quell­code rela­tiv leicht fest­stel­len. Doch wel­che Plug­ins lau­fen, erschließt sich nicht ohne wei­te­res. Genau das wäre für WP-n00bs aber oft inter­es­sant zu erfah­ren.

Nach­dem ich nun seit mitt­ler­wei­le über zwölf Jah­ren ein Wor­d­Press hos­te, ist es wie­der ein­mal an der Zeit, einen Ein­blick in mei­nen Unter­bau zu gewäh­ren. Ganz gutes Timing, nach­dem ich unlängst ein paar nicht mehr benö­tig­te Plug­ins raus­ge­wor­fen bezie­hungs­wei­se ersetzt und ver­sucht habe, mich auf das Plug­in-Nötigs­te zu beschrän­ken.

WordPress Plugins-Menü

Hier kommt sie also, die aktu­el­le Lis­te mei­ner Wor­d­Press-Plug­ins. Ich hof­fe, dass auch älte­re WP-Hasen viel­leicht noch das ein oder ande­re ent­de­cken, was sie selbst ein­mal aus­pro­bie­ren möch­ten. Die „Dis­co­vera­bi­li­ty” im Plug­in-Ver­zeich­nis von Wor​d​Press​.org hält sich ja doch eher in Gren­zen.

  1. AMP von Auto­mat­tic: Sup­port für Goo­g­les Mobil-Beschleu­ni­ger AMP, nomen est omen.
  2. Daten­bank berei­ni­gen und opti­mie­ren von Rolf van Gel­der: Ab und an braucht die Wor­d­Press-Daten­bank die­sen Putz­teu­fel, der unter ande­rem obso­le­te Revi­sio­nen löscht.
  3. Glue for Yoast SEO & AMP von Joost de Valk: Bringt AMP (s.o.) dazu, die kor­rek­ten Meta­da­ten aus Yoast SEO (s.u.) her­zu­neh­men.
  4. Goog­le Ana­ly­tics Dash­board für WP von Alin Mar­cu: Baut den Tracking-Code von GA in alle Unter­sei­ten ein und zeigt Reports via Dash­board-Wid­get an.
  5. Insta­gram Feed von Smash Bal­loon: Die bei wei­tem gelun­gens­te Inte­gra­ti­on eige­ner Insta­gram-Fotos in Wor­d­Press, die mir unter­ge­kom­men ist – und ich habe vie­le aus­pro­biert.
  6. Jet­pack von Wor​d​Press​.com von Auto­mat­tic: Ein Sam­mel-Plug­in, das etli­che Funk­tio­nen vom kom­mer­zi­el­len Hos­ter Wor​d​Press​.com für selbst betrie­be­ne Instal­la­tio­nen bereit­stellt. Ich nut­ze eine gan­ze Men­ge* davon.
  7. Shariff Wrap­per von 3UU und JP: Schö­ne Sharing-But­tons, zudem kon­form zum deut­schen Daten­schutz­recht. Basiert auf dem Shariff-Pro­jekt der „c’t”.
  8. Simp­le Year­ly Archi­ve: Nuff said. Von Oli­ver Schlöbe.
  9. Spam Pro­tec­tion by Clean­Talk: Nach mei­ner Erfah­rung noch­mal um Län­gen bes­ser als Akis­met oder Antis­pam Bee. Ich zah­le für das Abon­ne­ment. Klei­nes Geld.
  10. Wor­d­Press Daten­bank Back­up von Aus­tin Matz­ko: Zur Sicher­heit. Und damit ich das nicht immer hän­disch machen muss.
  11. WP Fas­test Cache von Emre Vona: Mit Caching-Plug­ins habe ich viel her­um­pro­biert und bin schließ­lich bei WPFC gelan­det. Kein auf­ge­bläh­tes Code­mons­ter wie W3TC, trotz­dem raf­fi­nier­ter als WP Super Cache und der­glei­chen.
  12. WP Fas­test Cache Pre­mi­um: Weni­ger der Fea­tures wegen als um den Ent­wick­ler zu sup­por­ten.
  13. wp-Typo­gra­phy von Peter Put­zer: Macht den digi­ta­len Satz schö­ner und die Tex­te leser­li­cher.
  14. Yoast SEO von Team Yoast: Rund­um­schlag in Sachen Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Nach­ge­ra­de all­um­fas­send, ent­spre­chend erklä­rungs­be­dürf­tig. Funk­tio­niert aber schon „out of the box” wun­der­bar. Neh­me ich inzwi­schen auch für mei­ne XML-Sitemap(s).

*Bei Jet­pack habe ich Plug­in Updates, Web­site-Sta­tis­ti­ken, Tei­len, Publi­zie­ren, Kom­men­ta­re (dafür hat­te ich vor­her Inten­se Deba­te), Abon­ne­ments, Gra­va­tar Hover­cards, Erwei­ter­te Ver­brei­tung, Pro­tect, Pho­ton, Zusätz­li­che Sei­ten­leis­ten-Wid­gets, Wid­get-Sicht­bar­keit, WP​.me Kurz-URLs, Short­code-Ein­bet­tun­gen, Kon­takt­for­mu­lar (dafür hat­te ich zuvor WP Con­tact Form 7), Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik sowie Indi­vi­du­el­le Inhalts­ty­pen ein­ge­schal­tet.

Firmware 2.00 für die Fujifilm X-Pro2

Klei­ner Hin­weis für alle Besit­zer einer Fuji­film X-Pro2: Seit heu­te gibt es die neue Firm­ware-Ver­si­on 2.00, die pri­mär den Auto­fo­kus auf das bereits wei­ter­ent­wi­ckel­te Niveau der neue­ren X-T2 hievt. Die wei­te­ren Ände­run­gen hat Fuji­film in einem PDF zusam­men­ge­fasst. Für die X-Pro1 und die meis­ten XF-Objek­ti­ve sind eben­falls Firm­ware-Updates erschie­nen.

Ich versuche mal ein kleines Signal zu setzen

Ich habe die Tage mein Kon­to bei Whats­App gelöscht. Dabei habe ich gar nicht wirk­lich etwas gegen Whats­App. Die machen schließ­lich auch schon seit einer gan­zen Wei­le Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung und über­haupt einen ziem­lich guten Job, wenn man mal vom UI-Design absieht. Aber Whats­App gehört eben auch seit eini­ger Zeit zu Face­book. Ich als Bestands­kun­de konn­te zwar der kürz­lich ange­kün­dig­ten Nut­zung mei­ner Whats­App-Daten durch Face­book noch wider­spre­chen. Aber Face­book ist nun wirk­lich groß genug und sam­melt auch schon anders­wo mehr als genug Daten.

Ich hat­te mir zwi­schen­durch immer wie­der mal alter­na­ti­ve OTT-Mes­sen­ger ange­schaut und habe mich nach reif­li­cher Über­le­gung jetzt dafür ent­schie­den, anstel­le von Whats­App künf­tig die App Signal von der Fir­ma Open Whis­per Sys­tems zu benut­zen. Signal ist Open Source und wird von einem klei­nen, sym­pa­thi­schen Team aus im Wesent­li­chen Idea­lis­ten gemacht. Die Soft­ware ist aner­kannt gut – so gut, dass auch Whats­App, der Face­book Mes­sen­ger und Goog­le Allo mit dem Signal-Pro­to­koll ihre Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung erle­di­gen. Signal ist also eigent­lich das Ori­gi­nal, wenn es um wirk­lich pri­va­te Kom­mu­ni­ka­ti­on geht. Das fin­den übri­gens auch Edward Snow­den, Lau­ra Poi­t­ras und Bruce Schnei­er.

Ich jeden­falls wür­de mich freu­en, wenn mög­lichst vie­le von Euch sich eben­falls Signal auf ihr iPho­ne oder Andro­id-Smart­pho­ne run­ter­la­den. Statt Whats­App oder zumin­dest als bevor­zug­te Alter­na­ti­ve. Und natür­lich all denen davon erzäh­len, mit denen sie regel­mä­ßig kom­mu­ni­zie­ren.

tl;dr Signal benut­zen, wei­ter­sa­gen!

Die neue HTTPS-Klasse

Nach­dem mein geschätz­ter Hos­ter jetzt zu jedem Paket kos­ten­los zumin­dest ein grund­le­gen­des SSL-Zer­ti­fi­kat mit­lie­fert, habe ich kei­ne Aus­re­de mehr, war­um ich den Daten­ver­kehr mit die­ser Sei­te hier nicht ver­schlüs­seln soll­te – und vor­hin den Hebel umge­legt. Also künf­tig https://​tee​zeh​.de. Und soll­te Euch noch irgend­wo mixed con­tent unter­kom­men, seid doch so nett und sagt bescheid.

Speedport Smart von der Telekom – klingt gut

Sieht ganz danach aus, als habe die Deut­sche Tele­kom einen wirk­lich guten Nach­fol­ger für den WLAN-kläg­li­chen Speed­port W 724V hin­be­kom­men – heu­te wur­de im Vor­feld der IFA (die Pres­se­kon­fe­renz der Bon­ner ist erst mor­gen) der neue Speed­port Smart prä­sen­tiert. Mit einem Lis­ten­preis von 160 Euro ist der neue Rou­ter etwas teu­rer als der Vor­gän­ger, aber deut­lich güns­ti­ger als zum Bei­spiel das neue Fritz!Box-Flaggschiff 7580 (289 EUR).

Speedport Smart, schräg seitlich
Foto: Deut­sche Tele­kom

Von der theo­re­tisch mög­li­chen maxi­ma­len WLAN-Geschwin­dig­keit ist der Speed­port Smart, den übri­gens zum Start exklu­siv der chi­ne­si­sche Netz­pri­mus und Tele­kom-Tech­nik­part­ner Hua­wei fer­tigt, der 7580 sogar über­le­gen. Dafür fehlt ihm der S0-Bus zum Anschlie­ßen von ISDN-Equip­ment. Wer das noch braucht, muss ent­we­der zum neu­en Speed­port W 922V (nicht miet­bar) oder halt doch zu AVM grei­fen.

Von der Fritz!Box hat sich die Tele­kom bei eini­gen Fea­tures des Speed­port Smart ein­deu­tig inspi­rie­ren las­sen (um jetzt nicht abkup­fern zu schrei­ben), als da wären der WLAN-Gast­zu­gang – zusätz­lich zur Fon-Koope­ra­ti­on WLAN TO GO übri­gens – und eine Benut­zer­ober­flä­che mit wahl­wei­se „Exper­ten­mo­dus” für erwei­ter­te Ein­stel­lun­gen.

Der Speed­port Smart bringt aber durch­aus auch ein paar eige­ne, smar­te Kon­zep­te mit. Zum Bei­spiel ein­fa­ches Anmel­den von Mobil­ge­rä­ten mit NFC oder kom­plet­tes Abschal­ten aller LED-Lämp­chen im „Schlaf­mo­dus”.

Ansons­ten steht das Smart wohl auch für „Smart Home”. Als Steu­er­zen­tra­le dafür taugt der neue Tele­kom-Rou­ter im Augen­blick zwar noch nicht, für 2017 ist aber bereits ein Soft­ware-Update in die­se Rich­tung ange­kün­digt.

Im „End­ge­rä­te-Ser­vice­pa­ket” kos­tet der Speed­port Smart übri­gens im ers­ten Jahr 5,95 EUR pro Monat, danach sinkt die monat­li­che Mie­te auf 4,95 EUR. Sprich: Man muss den Rou­ter min­des­tens zwei­ein­halb Jah­re nut­zen, damit sich der Kauf rech­net (vor­aus­ge­setzt das Gerät bleibt heil). Zur Erin­ne­rung: Der W 724V kam im Juni 2013 auf den Markt.

Endlich: Schnurlostelefone mit CAT-iq an der Fritz!Box betreiben

Vor eini­ger Zeit hat­te ich mich hier schon ein­mal ziem­lich dar­über echauf­fiert, dass die Deut­sche Tele­kom und der Fritz!Box-Bauer AVM aus Ber­lin bei der Unter­stüt­zung von DECT-Nach­fol­ge­tech­ni­ken lei­der getrenn­te und nicht mit­ein­an­der kom­pa­ti­ble Wege gehen. Die Tele­kom setzt auf den offe­nen Stan­dard CAT-iq 2.x, AVM kocht in Moa­bit lie­ber ein eige­nes, pro­prie­tä­res Süpp­chen. Die Fol­ge: Fritz!FON-Schnurlostelefone von AVM lau­fen nicht an Speed­Port-Rou­tern von der Tele­kom und Speed­Pho­nes von der Tele­kom nicht mit der Fritz!Box.

SpeedPhone 10 rosé an einer Fritz!Box 7490 mit Labor-Software als Basis

Es sieht aber ganz so aus als hät­te die­ser trau­ri­ge Zustand nun ein ver­dien­tes Ende: Die neu­es­te Labor-Soft­ware für die Fritz!Box 7490 bie­tet erst­mals im Bereich „DECT: Unter­stüt­zung für den Betrieb von CAT-iq 2.0 fähi­gen Hand­ge­rä­ten”. Yeah! AVM hat scheints end­lich ein Ein­se­hen gehabt und öff­net sich für den offe­nen Stan­dard – für Fritz!Box-Freunde bedeu­tet das auch deut­lich mehr Aus­wahl bei Schnur­los­te­le­fo­nen.

Bis­lang beherrscht die Fritz!Box 7490 mit der Labor-Soft­ware laut Read­me die Nut­zung des Fritz!Box Tele­fon­buchs, Anzei­ge der Anruf­lis­te, MWI (Rufe und Sprach­nach­rich­ten) auf ent­spre­chen­der LED sowie Unter­stüt­zung diver­ser Ruf­op­tio­nen (CLIP/CNIP, Makeln, 3er Kon­fe­renz etc.) gemäß CAT-iq Vor­ga­ben. Ich konn­te bereits pro­blem­los ein Giga­set CL750HX und ein Speed­Pho­ne 10 mit der DECT-Basis in mei­ner Fritz!Box ver­bin­den und alle genann­ten Fea­tures nut­zen.

Beim Giga­set hat­te ich direkt im lau­fen­den Mobil­teil-Betrieb die Labor-Soft­ware ein­ge­spielt. Das Tele­fon signa­li­sier­te mir nach dem Wech­sel in den CAT-iq-Modus dann stän­dig zwei ver­pass­te Anru­fe, moch­te aber kei­ne Anruf­lis­te anzei­gen. Der AVM-Sup­port (den gibt es sogar fürs Labor, vor­bild­lich) emp­fahl mir, das Hand­set ein­mal neu mit der Basis zu kop­peln. Danach waren die Geis­ter­an­ru­fe weg, die Anruf­lis­ten da und alles lief tadel­los. Nun wün­sche ich mir eigent­lich nur noch die Mög­lich­keit, auch noch die Firm­ware der Tele­fo­ne via CAT-iq zu aktua­li­sie­ren.