Vorsicht mit Android Nougat für das Xperia Z5

Ich hat­te mich ja neu­li­ch sehr gefreut, dass Sony das Andro­id auf mei­nem Xpe­ria Z5 Pre­mi­um auf Ver­si­on 7.0 aktua­li­siert hat. Mitt­ler­wei­le ist die Freu­de in Ver­är­ge­rung bis Wut umge­schla­gen, denn zumin­dest der Build 32.3.A.0.376 ist eine Kata­stro­phe. Der ärger­lichs­te Feh­ler ist spo­ra­di­sch auf­tre­ten­des rasches Ent­la­den des Akkus, wobei das Gerät stets spür­bar heiß wird. Außer­dem ist das Sys­tem an vie­len Stel­len nun viel zu lei­se. Zu allem Über­fluss mag sich das Tele­fon oft auch nicht mehr auto­ma­ti­sch mit bekann­ten WLAN-Net­zen ver­bin­den. Hier hilft dann nur Flug­mo­dus an und aus. Laut Sup­port-Forum gibt es wohl bereits einen neue­ren Nou­gat-Build mit der Num­mer .378, der bei mir bis­lang aber weder OTA noch über den Xpe­ria Com­pa­ni­on auf­ge­taucht ist. Ich hof­fe jeden­falls, dass Sony schnell eine kor­ri­gier­te Nou­gat-Ver­si­on nach­legt – die jet­zi­ge ist ein ziem­li­ch ärger­li­ches Trau­er­spiel.

Sony hat geliefert

Mein Xpe­ria Z5 Pre­mi­um läuft seit einer hal­ben Stun­de mit Andro­id 7.0 a.k.a. Nou­gat. Die Desk­top-Soft­ware Xpe­ria Com­pa­ni­on hat­te vor­hin beim Anschlie­ßen des Tele­fons gemel­det, dass das (von Sony im Janu­ar zwi­schen­zeit­li­ch wie­der zurück­ge­zo­ge­ne) Update mit der Ken­nung 32.3.A.0.376 ver­füg­bar sei. OTA war davon übri­gens noch nichts zu sehen.

Der ers­te Down­load war unvoll­stän­dig und das Update schlug ent­spre­chend fehl. Beim zwei­ten Ver­su­ch hat dann alles geklappt. Die Sicher­heits­patch-Ebe­ne ist aller­dings immer noch nur 1. Dezem­ber 2016.

Xperia Companion Screenshot

Z5 Premium Infos

Ich empfehle Swipe statt Facebook und Messenger

Dass die Andro­id-App von Face­book zu den schlimms­ten Akkuf­res­sern über­haupt gehört, ist nicht neu. Noch schnel­ler leert sich die Bat­te­rie, wenn zusätz­li­ch auch noch der Face­book Mes­sen­ger instal­liert ist. Und ich hat­te kei­ne Lust mehr, die­ses lei­di­ge Spiel­chen noch län­ger mit­zu­ma­chen (obwohl der Akku mei­nes Sony Xpe­ria Z5 Pre­mi­um mit sei­nen 3430 Mil­liam­pe­re­stun­den durch­aus ansehn­li­ch dimen­sio­niert ist).

Swipe Settings, screnshot

Nach einem klei­nen Wut­aus­bruch neu­li­ch habe ich Face­book und Mes­sen­ger deinstal­liert und mir als Ersatz für bei­de Swi­pe instal­liert. Dan­ke für den Tipp, Moritz (und eigent­li­ch hät­te ich das auch schon frü­her wis­sen kön­nen). Swi­pe ist ein soge­nann­ter Wrap­per, der für die mobi­le Web­sei­te von Face­book zusätz­li­che Ein­stell­mög­lich­kei­ten bie­tet und sie gleich­zei­tig bes­ser mit der Andro­id-Platt­form ver­zahnt, Stich­wort Benach­rich­ti­gun­gen.

Swi­pe funk­tio­niert schon in der kos­ten­lo­sen Ver­si­on sehr gut. Ich habe trotz­dem gut drei Euro für die Pro-Vari­an­te bezahlt, weni­ger der zusätz­li­chen Fea­tures wegen als um den umtrie­bi­gen Ent­wick­ler zu unter­stüt­zen.

Zuge­ge­ben: Ein paar Din­ge funk­tio­nie­ren in den nati­ven Apps von Face­book ein klei­nes biss­chen schnel­ler oder geschmei­di­ger. Aber das, was mir Swi­pe an Akku­be­las­tung ein­spart, macht das dop­pelt und drei­fach wie­der wett. Wärms­te Emp­feh­lung mei­ner­seits mit­hin.

Mein Bild von München

Vor­hin hat­te ich eine E-Mail in mei­nem Post­fach, über die ich mich sehr gefreut habe.

Hal­lo,
ger­ne wür­den wir Dein Bild bei unse­rer Aus­stel­lung vom 23. bis inkl. 25. August am Pra­ter­strand (Innen­be­reich) aus­stel­len.
Magst Du uns noch einen Bild­ti­tel zu Dei­nem Foto schi­cken? Dann nen­nen wir die­sen mit Dei­nem Namen unter dem Foto. 

schrei­ben Meik und Hans. Sprich das Foto, das ich bei mein​bild​von​mu​en​chen​.de hoch­ge­la­den hat­te, hat ande­ren Men­schen gefal­len und wird zusam­men mit vie­len ande­ren Fotos aus­ge­stellt. Wel­chen Titel ich mir dazu habe ein­fal­len las­sen, das könnt Ihr Euch in zwei Wochen auf der Pra­ter­in­sel anschau­en. Das Foto ist jeden­falls die­ses hier:

meinbildvonmuenchen

Grö­ßer bei flickr. Und dan­ke an Alex­an­der, ohne den die­ses Pro­jekt völ­lig an mir vor­über­ge­gan­gen wäre.

Android könnte so viel sicherer sein

Ich habe seit eini­ger Zeit ein Andro­id-Smart­pho­ne von Sony, das Xpe­ria Z5 Pre­mi­um. Tol­le Hard­ware mit gro­ßem Dis­play und Akku, eine Ober­flä­che sehr nahe an Sto­ck Andro­id und im Ver­gleich mit ande­ren Her­stel­lern rela­tiv wenig Bloat­ware.

Sony hat auch rela­tiv schnell nach Erschei­nen des Geräts im Früh­jahr 2016 ein Update auf Andro­id 6.0 Mar­sh­mal­low ver­öf­fent­licht. Seit­her gab es noch ver­schie­de­ne klei­ne­re Sys­tem-Updates, das Andro­id ist dadurch bei Ver­si­on 6.0.1 ange­langt.

April, April

Sony schlampt aber, so wie die meis­ten ande­ren Andro­id-OEMs auch, beim zeit­na­hen Frei­ge­ben der von Goo­gle schon seit Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res mitt­ler­wei­le monat­li­ch ver­öf­fent­li­chen Sicher­heits-Patches für Andro­id. Mein Xpe­ria Z5 Pre­mi­um ist hier immer noch auf dem Stand von Anfang April 2016, egal ob ich OTA oder mit der Desk­top-Soft­ware Xpe­ria Com­pa­ni­on nach Aktua­li­sie­run­gen suche. Sprich Sony Mobi­le hat die Patch-Pake­te für Mai, Juni und Juli nicht an sei­ne Kun­den wei­ter­ge­ge­ben.

Xperia Companion Screenshot

Mit den erwähn­ten Patches wer­den zum Teil sehr gra­vie­ren­de Sicher­heits­lü­cken besei­tigt. Es fühlt sich für mich nicht gut an, wenn der Her­stel­ler eines so teu­ren und aktu­el­len Smart­pho­nes wie des Z5 Pre­mi­um sei­ne Kun­den hier nicht bes­ser ver­sorgt. Ich habe bei Sony vor eini­gen Tagen sowohl bei Twit­ter als auch via E-Mail an den deut­schen Sup­port nach­ge­fragt, für wann denn der nächs­te Andro­id-Sicher­heits­patch geplant ist. Und kei­ne Ant­wort bekom­men. Schwa­ches Bild.

"Ihr Gerät ist aktuell"

Nicht bloß ein schwa­ches, son­dern auch ein trü­ge­ri­sches Bild. Mein Xpe­ria ist näm­li­ch nicht aktu­ell und vor allem nicht so sicher, wie es sein könn­te.

Update am 25. Juli 2016: Und ich bin nicht allein.

whitebox: Im Osten was Neues

Frü­her™ war Pfan­ni. Dann Kunst­park Ost, dann Kultfabrik/Optimolwerke, jetzt kommt das Werks­vier­tel. Wo auch der neue Münch­ner Kon­zert­saal hin­kommt. Die Pfan­ni-Erben wol­len in dem größ­ten­teils neu gestal­te­ten Are­al wie­der der Kunst Raum geben. Das tun sie unter ande­rem mit der neu­en whi­te­box, die ges­tern zum ers­ten Pres­se­ge­spräch mit­ten auf die Bau­stel­le vom Werk 3 gela­den hat­te. No-show-Rate übri­gens trotz Sturz­re­gen (konn­te ich mei­nen neu­en Stut­ter­heim wenigs­tens gleich zünf­tig ein­wei­hen) prak­ti­sch gleich null, das spricht für eine tüch­ti­ge PR.

werkviertel

Als Geschäfts­füh­re­rin mit künst­le­ri­scher Gesamt­lei­tung ist Mar­ti­na Tau­ben­ber­ger Her­rin über die 2000 Qua­drat­me­ter Hal­le und mehr als 20 Künst­ler­ate­liers, die bereits kom­plett an „Bestands­kun­den” und Neu­zu­gän­ge ver­mie­tet sind. Als Ver­stär­kung hat die Kul­tur-Mana­ge­rin die tür­ki­sche Archi­tek­tin, Urba­nis­tik- und Diver­si­ty-Exper­tin Cagla Ilk aus Ber­lin als Kura­to­rin für bil­den­de Kunst und Inter­kul­tur sowie den Mann­hei­mer VJ Ben­ja­min Jant­zen als Kura­tor für Medi­en­kunst gewon­nen.

Martina Taubenberger
Mar­ti­na Tau­ben­ber­ger

whitebox-PK

Das whi­te­box-Pro­gramm bis Mit­te August steht auch schon – los geht’s Ende Mai mit einem Thea­ter-Per­for­man­ce-Parkour („Püree-Linie”), es fol­gen ein Jugend­or­ches­ter-Fes­ti­val, die Klang- und Licht­in­stal­la­ti­on „Space Unfol­ding”, bei der die Trond­heim Voices und Asle Kar­stad aus Nor­we­gen auf den Stutt­gar­ter Licht­künst­ler Kurt Lau­renz Thei­nert tref­fen, eine Ver­stal­tungs­wo­che zum The­ma Remix und last, but not least das Hip-Hop-Kul­tur­fes­ti­val „STRAIGHT OUTTA WHITEBOX”.

Werner Eckart
Pfan­ni-Erbe und Bau­herr Wer­ner Eck­art
Kuratorin Cagla Ilk im Gespräch
Kura­to­rin Cagla Ilk im Gespräch

Seit ges­tern ist auch die Web­sei­te whi​te​box​-muen​chen​.de online – ich hab mir gleich mal ein Lese­zei­chen gesetzt.

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Viki ist meine neue Lieblings-App für die Wikipedia

In einem mei­ner Bücher­re­ga­le steht ein klei­nes Bänd­chen von Jan Tschi­chold mit dem Titel „Erfreu­li­che Druck­sa­chen durch gute Typo­gra­phie”, erst­mals erschie­nen 1960 bei Otto Mai­er in Ravens­burg. Ich neh­me die­sen Klas­si­ker zur Typo­gra­phie immer noch mehr­mals im Jahr in die Hand und lese ein wenig dar­in, weil er so zeit­los und all­ge­mein­gül­tig ist. Leb­te Tschi­chold noch heu­te, dann wür­de er sich natür­li­ch nicht bloß mit Druck­sa­chen beschäf­ti­gen, son­dern auch mit Web­sei­ten und Apps. Und ich bin sicher, dass ihm Viki gefal­len wür­de, eine neue iOS-App für das Lesen in der frei­en Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia.

Viki Logo horizontal 1800px
Logo: Rau­reif

Vor einem Jahr hat­te ich hier schon ein­mal über den Viki-Vor­gän­ger das Refe­renz berich­tet, den Frank Rau­sch und Tim Keke­ritz von Rau­reif aus Ber­lin aber nur für das iPad geschrie­ben hat­ten. Viki läuft nun als Uni­ver­sal App auf allen iOS-Gerä­ten und unter­stützt auch die App­le Watch.

Nearby iPhone
Foto: Rau­reif

Auch die offi­zi­el­le Wiki­me­dia-App kann in der fast zeit­gleich mit Viki erschie­nen neu­en Ver­si­on 5.0 über Ortungs­diens­te Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge zu Orten in der Nähe anzei­gen. Aber bei Viki ist alles so viel schö­ner und vor allem leser­li­cher, dass ich kei­ne Sekun­de lang gezö­gert habe, die 99 Cent für die neue Rau­reif-App zu bezah­len. Die App kom­bi­niert ver­schie­de­ne Metho­den, um Wiki­pe­dia-Inhal­te so gut les­bar und ansehn­li­ch wie mög­li­ch zu for­ma­tie­ren. Viki ver­wen­det übri­gens als „Brot­schrift” die Dio­ge­nes von Lud­wig Übele und zusätz­li­ch noch die Komet und die Camin­go­Code (frei) von Jan Fromm.

TOC iPhone
Foto: Rau­reif

Dazu kom­men noch etli­che wei­te­re Net­tig­kei­ten wie ein­fa­ches Wech­seln zwi­schen Spra­chen, ein über­sicht­li­ches Inhalts­ver­zeich­nis, „lazy loa­ding” von Bil­dern, ein 3D-Touch-Menü am App-Icon, von über­all aus mar­kier­ten Text in Viki suchen, VLC-Anbin­dung, Inte­gra­ti­on mit Safa­ri (etwa Bear­bei­ten von Arti­keln über das Frei­ga­be-Sym­bol) sowie viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, Arti­kel und Bil­der zu tei­len.

tl;dr Abso­lu­te Kauf­emp­feh­lung von mir.

Die wahren Kosten für das Upgrade auf Surface Pro 4

Ich bin sicher nicht der ein­zi­ge Besit­zer eines Sur­face Pro 3, der gera­de über­legt, ob er sich jetzt lie­ber das Nach­fol­ge­mo­dell Pro 4 zule­gen* soll. Neben angeb­li­chen so 30 Pro­zent mehr Leis­tung spre­chen dafür auch das ver­bes­ser­te und etwas grö­ße­re Dis­play und der ver­bes­ser­te Stift (falls man den über­haupt benutzt). Was die Modell­va­ri­an­ten angeht, wür­de ich auf jeden Fall wie­der zum i5** mit 8 GB und 256 GB Flash grei­fen. War­um? Core m3 ist zu schwach, 4/128 GB sind zu wenig, Core i7 ist über­trie­ben.

Microsoft Surface Dock
Foto: Micro­soft

„Die wah­ren Kos­ten für das Upgrade auf Sur­face Pro 4“ wei­ter­le­sen

Tweetbot ist wieder meine „weapon of choice”

Tweetbot iOS Icon
Icon: Tap­bots

Auch wenn Twit­ter Third-Par­ty-Cli­ents immer mehr aus­ge­boo­tet hat, hat­te ich neben Twit­ters eige­ner App immer auch Twit­ter­ri­fic von der Icon­fac­to­ry und Tweet­bot von Tap­bots auf dem iPho­ne instal­liert. Einen Tag nach Erschei­nen der neu­en Ver­si­on 4.0 hat Tweet­bot bei mir Twit­ter für iOS vor­er­st als Stan­dard-Twit­ter-App ver­drängt (und das will durch­aus etwas hei­ßen).

Mein realer Homescreen

Ich moch­te Tweet­bot immer schon. Die App ist ein biss­chen eigen­wil­lig, aber nach kur­zer Ein­ge­wöh­nungs­zeit unglaub­li­ch mäch­tig, weil cle­ver und durch­dacht. Ich lie­be zum Bei­spiel die Opti­on, Tweets in einem Kon­to von einem ande­ren aus zu ret­weeten, wo ich dem Autor nicht fol­ge.

Cross-account Retweet

Ein paar Din­ge kann Twit­ters eige­ne App lei­der auch wei­ter­hin exklu­siv – Cards-Vor­schau­en zum Bei­spiel. Dafür zeigt Tweet­bot aber Ins­ta­gram-Fotos inli­ne an ;-) Und ich bin total gespannt, was Paul Had­dad und Co mit „Sup­port for 3D Touch” anstel­len wer­den. Jeden­falls habe ich die 4,99 Euro Ein­füh­rungs­preis sofort bezahlt, weil ich so gute und hart­nä­cki­ge Ent­wick­ler immer gern unter­stüt­ze.

Hin­weis: Nach­dem ich mir das neue Medi­um-Plugin für Word­Press instal­liert habe, soll­te das hier auch als Cross­post bei Medi­um erschei­nen. Dort tut sich gera­de eine Men­ge. So viel, dass ich sogar viel­leicht irgend­wann die­ses tee​zeh​.de dahin umzie­he. Aktu­ell aber noch zu vie­le Caveats.

Rest in peace, Peace

Peace Screenshot
Screen­s­hot: Mar­co Arment

Peace von Mar­co Arment („Insta­pa­per”) sieht sah mir nach einem sehr gelun­ge­nen Con­tent-Blo­cker für den Safa­ri-Brow­ser auf mei­nem iPho­ne aus. Unter ande­rem, weil es auf Ghos­te­ry zurück­greift und damit einen Schwer­punkt auf Daten­schutz und Pri­vat­sphä­re legt. Ich stim­me außer­dem mit Mar­co über­ein, dass Online-Wer­bung und das Tracking des Nut­zer­ver­hal­tens aus dem Ruder gelau­fen sind (selbst wenn mein Salär unter ande­rem auf die­se Wei­se finan­ziert wird).

tl;dr: Gekauft.

Update am 19.09.2015: Mar­co Arment hat Peace nach gera­de mal zwei Tagen aus dem Store genom­men. Es füh­le sich irgend­wie nicht rich­tig an, dass er alle Wer­bung gleich behan­deln müs­se, schreibt er in sei­nem Blog. Das hät­te er sich echt mal frü­her über­le­gen kön­nen und sol­len. Ent­wer­tet die gan­ze Argu­men­ta­ti­on.

tl;de: Stor­niert.