Bing in der tagesschau

Bing in der tagesschau

Die tages­schau-Mel­dung zu Bing vor­hin war schwach. Rich­tig schwach, fin­de ich. War­um?

  1. Goog­le ist längst weit mehr als ein „Inter­net-Such­dienst”.
  2. Micro­soft ist nicht der welt­weit größ­te Com­pu­ter­kon­zern.
  3. Es gab kei­ne Aus­sa­ge dazu, auf wel­chen Markt sich die genann­ten „Markt­tei­le” bezie­hen.
  4. Gezeigt wur­de die deut­sche Bing-Sei­te, auf der aber bis­her noch Win­dows Live Search läuft.
  5. Es geht um viel mehr als ums Suchen – es geht um die Anzahl der Nut­zer.” Aha.
  6. Frau Ritz darf kom­men­tar­los ihre Mar­ke­ting-Bot­schaft abson­dern.
  7. Und dann ist auch noch „das Image ent­schei­dend” – dazu pas­send (?) das schi­cke Meta­ger-Logo und der zer­streu­te Pro­fes­sor.

Was der unbe­darf­te Zuschau­er damit anfan­gen soll, ist mir ein Rät­sel. Womög­lich fühlt er sich durch die Aus­sa­gen des geschätz­ten Kol­le­gen Rep­pes­gaard auch noch dazu beru­fen, jetzt erst­mal Bing zu benut­zen, damit Red­mond­chen dem bösen Goog­le-Wolf ein paar Pro­zent Markt­teil abneh­men kann?

Und wenn schon. Wäh­rend Micro­soft Goog­le wie inzwi­schen gewohnt hin­ter­her­läuft, schi­cken sich des­sen Ent­wick­ler schon mal an, mit Wave die ver­netz­te Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit zu revo­lu­tio­nie­ren. Gut, dass ich nicht dabei war, als Ste­ve Ball­mer das Wave-Video gese­hen hat…

Update: Eben gese­hen, dass die Redak­ti­on der tages­schau in Ham­burg den Bei­trag offen­bar selbst auch nicht so ganz koscher fand…

Virtueller Workaround

Ich habe einen web’n’walk Stick IV von T-Mobi­le, der mir im T-Punkt (oder wie auch immer die Magen­ta-Läden jetzt hei­ßen) sogar aktiv ange­dient wur­de zur Nut­zung mit einer Mul­ti-SIM für mein iPho­ne. Der Stick ist schön und schön schnell.

Weni­ger schön (wenn auch halb­wegs zweck­dien­lich) ist die Mac-Soft­ware, die T-Mobi­le auf dem Stick mit­lie­fert, der eigent­lich von Hua­wei aus Chi­na kommt (wie die meis­ten die­ser Din­ger).

Seit ich den Stick besit­ze, ist ein Firm­ware-Update dafür erschie­nen. Das bie­tet T-Mobi­le auf sei­ner Web­site auch brav zum Her­un­ter­la­den an. Aller­dings nur als .exe für Win­dows – und das, obwohl der web’n’walk-Stick selbst erfreu­li­cher­wei­se auch Mac OS X und Linux unter­stützt.

Wie schön, dass es inzwi­schen Vir­tua­li­sie­rungs-Soft­ware wie VMware Fusi­on oder Par­al­lels Desk­top gibt (das aktu­ell ver­al­te­te Boot­Camp von Apple selbst tu ich mir nicht an).

Virtuelles Windows 7 auf dem MacBook

Um das Soft­ware-Update für den HSPA-Stick zu instal­lie­ren, muss man wei­ter nichts tun als ein unter­stütz­tes Win­dows – bei mir tat es sogar der Release Can­di­da­te von Win­dows 7 – als vir­tu­el­le Maschi­ne zu star­ten, den Stick dort zu moun­ten und dann den Win­dows-only-Updater zu star­ten. Hat wun­der­bar funk­tio­niert. Aller­dings erst, nach­dem ich zuvor noch den web’n’walk Mana­ger vom Stick in das vir­tu­el­le Win­dows instal­liert hat­te, da fehl­ten wohl noch ein paar Trei­ber. Alles in allem trotz­dem eine recht ein­fa­che Übung.

Anmer­kung: Lei­der funk­tio­niert das nicht immer so rei­bungs­los. Das Quick­Sync-Pro­gramm (Ver­si­on 4.0, offi­zi­ell für XP und Vis­ta) für mein Giga­set SL785 zum Bei­spiel sträubt sich aus Lei­bes­kräf­ten dage­gen, unter Win­dows 7 RC1 instal­liert zu wer­den. Auch mit Kom­pa­ti­bi­li­täts­mo­di habe ich das bis heu­te nicht hin­be­kom­men. Und noch ein vir­tu­el­les XP zusätz­lich kommt mir nicht aufs Mac­Book.

Odin und das Tagebuch eines Wahnsinnigen

Seit zwei Stun­den bin ich zurück aus einem lan­gen Wochen­en­de in Ber­lin, das sich ein­mal mehr als groß­ar­ti­ge Stadt gezeigt hat. Am Sams­tag haben wir uns zum Bei­spiel erst die Huf­ei­sen­sied­lung, dann Schloss Britz und den Brit­zer Gar­ten ange­schaut. Dort in der Mohri­ner Allee habe ich ein klei­nes Video von einem fas­zi­nie­ren­den Kunst­werk gedreht und eben als mei­nen ers­ten eige­nen Clip zu You­Tube hoch­ge­la­den:

Abends waren wir dann noch im Thea­ter (DT Kam­mer­spie­le) und haben uns Gogols „Tage­buch eines Wahn­sin­ni­gen” als Ein-Mann-Stück mit Samu­el Fin­zi ange­schaut.

70 gran­dio­se Minu­ten Thea­ter vom feins­ten, die ich bestimmt so schnell nicht ver­ges­sen wer­de. Und den Gogol kra­me ich mir auch noch mal vor, wenn ich fer­tig bin mit WWGD.

Theme-Dublette

Mist! Eben habe ich gese­hen, dass der Mo auch schon das Fusi­on-The­me für Wor­d­Press benutzt. Das geht natür­lich gar nicht, sieht ja aus wie abge­schaut. Dum­mer­wei­se habe ich aber noch kein The­me gefun­den, das mir bes­ser gefällt, ver­gleich­ba­re Fea­tures auf­weist und nichts kos­tet.

Mit Geld aus­ge­ben für Wor­d­Press-The­mes fan­ge ich näm­lich gar nicht erst an. Auch wenn das The­sis vom Herrn Kali­ban ganz viel­ver­spre­chend aus­sieht. Aber wenn Wor­d­Press schon Open Source ist, soll­te es auch ein CC-lizen­zier­tes oder sonst­wie frei­es Design wer­den. Das Hos­ting ist schließ­lich schon teu­er genug.

Abgekupfert

navigator_logo

Das hier ist das Logo vom neu­en „Navi­ga­tor”, mit dem United Inter­net die Mail-Diens­te von Web​.de und GMX ins Web 2.0 hie­ven will. Ver­mut­lich füh­le nicht nur ich mich doch sehr an das hier erin­nert… Für so eine der­art dreis­te Ide­en­lo­sig­keit kann man sich eigent­lich nur fremd­schä­men.

Jetzt bloggt er wieder, Gott sei Dank!

Krank war ich zwar nicht, aber ich hat­te doch län­ge­re Zeit über­haupt kei­ne Lust mehr, hier auch noch zu blog­gen. Schließ­lich hat­te ich damit schon 2003 ange­fan­gen, und drei oder vier Blogs par­al­lel waren dann irgend­wann irgend­wie zu viel.

Inzwi­schen bin ich aber zu der Ein­sicht gelangt, dass 140 Zei­chen doch für man­che Din­ge zu kurz sind. Und des­we­gen steht unter www​.tee​zeh​.de ab sofort wie­der etwas Dyna­mi­sche­res als in den letz­ten Mona­ten.

Dies­mal ganz bewusst wie­der auf Deutsch. Auf Eng­lisch war es zwar auch spa­ßig und ich habe viel gelernt. Inzwi­schen den­ke ich aber, ich soll­te doch in mei­ner Mut­ter­spra­che blog­gen. Das geht schnel­ler und ich kann ein­fach bes­ser auf den Punkt kom­men. Und ein glo­ba­les Publi­kum will ich gar nicht errei­chen.

So, das war es auch schon fürs Ers­te. Ich hof­fe, Ihr schaut dem­nächst mal wie­der vor­bei.

P.S: Die Optik ist noch vor­läu­fig, habe mei­ne Suche nach dem „per­fek­ten” The­me und den nöti­gen Plug-ins noch nicht abge­schlos­sen. Haupt­sa­che, Wor­d­Press läuft – der Rest wird sich bald fin­den…