Surface Laptop ist das neue MacBook Air

Alcant­a­ra ist der Han­dels­na­me eines auf Poly­es­ter und Poly­ure­than basie­ren­den Mikro­fa­ser­vlies­stoffs. In Japan wird Alcant­a­ra auch „Ecsai­ne“ genannt, in den USA kennt man es als „Ultra­sue­de“. Es wird manch­mal fälsch­li­cher­wei­se als „Leder“ oder „Wild­le­der“ bezeichnet.

Der Stoff wur­de 1970 von Miyo­shi Oka­mo­to von der japa­ni­schen Tor­ay Indus­tries ent­wi­ckelt und zusam­men mit der Grup­po ENI zur Markt­rei­fe gebracht. Ziel war es, ein Tex­til zu ent­wi­ckeln, wel­ches von sei­nen Eigen­schaf­ten her das stets knap­pe Leder erset­zen konn­te. Der Stoff wird in Lizenz seit 1974 aus­schließ­lich in einem ita­lie­ni­schen Werk der Alcant­a­ra S. p. A. in der umbri­schen Stadt Ter­ni produziert.

Beim Sur­face Lap­top nimmt Micro­soft Alcant­a­ra für den Raum zwi­schen den Tas­ten. Wie schon beim Signa­tu­re Type Cover von mei­nem Sur­face Pro 4. Doch der Wor­te sind genug gewechselt.

Lie­fer­bar ab 15. Juni 2017. Preis in Deutsch­land ab 1149 EUR.

Slacklash

It’d be a good thing for Slack if it had such a pivot up its slee­ve, becau­se for an effi­ci­en­cy enhan­ce­ment tool, it is pret­ty aim­less. The company’s slo­gan is “Be less busy,” but “Appe­ar more busy” or “Simu­la­te busy­n­ess” might be clo­ser to the mark. As John Herr­man put it, the app encou­ra­ges “a novel form of work-like non-work,” in which peop­le can enact “a full per­for­mance of work … without the accom­plish­ment of any­thing exter­nal.” It is a time-suck­ing, logic-squa­shing feed­back loop. Con­ti­nue.

Mastodon ist Zeitverschwendung

Freun­de, ich bin jetzt lan­ge genug mit Soci­al unter­wegs, um von Mastodon* gleich die Fin­ger zu las­sen. Nix gegen die Idee, die ist gut. Spielt Ihr ruhig damit her­um, wenn Ihr zu viel Zeit habt. Mei­ne ist mir dafür zu kost­bar. Auch weil ich davon schon so viel in Twit­ter inves­tiert habe. Und ver­geu­det mit Path, Goog­le Wave und Goog­le+, App Dot Net, Dia­spo­ra oder Ello. Um nur eini­ge zu nennen.

*Apro­pos nen­nen: Wenn ich ein neu­es Netz­werk star­ten woll­te, wür­de ich es ganz bestimmt nicht nen­nen wie ein Tier, das längst aus­ge­stor­ben ist. Nur mal so.

Das Huawei P10 kann was

Fotos: Hua­wei

Mich über­zeu­gen zum Bei­spiel. Ich habe mir das P10 vor einer Woche gekauft, nach­dem ich es zum ers­ten Mal ange­fasst hat­te. Hab mich ein wenig ver­klei­nert gegen­über dem Xpe­ria Z5 Pre­mi­um, das zwar toll, aber immer irgend­wie ein klei­nes biss­chen zu groß war in der Hand. Das Hua­wei passt per­fekt. Außer­dem eine tol­le Bild­qua­li­tät (das mit Lei­ca ist natür­lich nur Bran­ding-Quatsch, sei­en wir ehr­lich) und vor allem eine tol­le Build-Qua­li­tät. Über die inne­ren Wer­te brau­che ich mich hier nicht wei­ter aus­zu­las­sen, wer sich dafür inter­es­siert, der fin­det im Web mehr als genug dazu. Ich kann nur sagen: 

tl;dr Das Ding fühlt sich ein­fach rich­tig gut an.

Die Surface-Tastatur, Form und Funktion

Ich habe mir neu­lich ja die Sur­face-Tas­ta­tur und -Maus von Micro­soft gegönnt, weil bei­de Ein­ga­be­ge­rä­te so schön sind und optisch so wun­der­bar zu mei­nem Sur­face Pro 4 pas­sen. Nach­dem ich nun eine Zeit lang auf der Tas­ta­tur geschrie­ben habe, stört mich eine „Pro­blem­zo­ne” im Lay­out der Tas­ten immer mehr. Kon­kret geht es um die „Backspace”-Taste für das Rück­wärts­lö­schen und deren unmit­tel­ba­re Nach­bar­schaft. Die Back­space-Tas­te ist ers­tens ver­hält­nis­mä­ßig schmal (glei­ches gilt für die „Return”-Taste dar­un­ter). Und zwei­tens liegt direkt und ohne einen grö­ße­ren Abstand rechts dane­ben die „Einfg”-Taste, wie man auf dem Foto hof­fent­lich erken­nen kann:

Microsoft Surface Tastatur, Detail

Die­se Einfg-Tas­te erwi­sche ich als „unge­lern­ter” Zehn­fin­ger-Schrei­ber im All­tag viel zu häu­fig und über­schrei­be mir dann zum Bei­spiel in einem geplan­ten Tweet den URL, der schon rechts von der Ein­fü­ge­mar­ke steht. Zweit­häu­figs­ter Ver­tip­per auf der Sur­face-Tas­ta­tur ist bei mir dann „Druck” statt Back­space, was mir unge­wollt SnagIt auf den Bild­schirm zaubert.

Das mag wie gesagt alles an mei­nem unpro­fes­sio­nel­lem Tipp­sys­tem lie­gen. Den­noch habe ich den Ver­dacht, dass die Anord­nung der Tas­ten in dem erwähn­ten Bereich eher miss­lun­gen ist und hier lei­der die Form zu wenig der Funk­ti­on folgt. Dass es sehr wohl auch anders geht, zeigt die Tas­ta­tur von mei­nem Desi­gner Blue­tooth Desk­top (auch von Micro­soft Hard­ware) im Büro, mit der ich beim Schrei­ben deut­lich bes­ser klarkomme.

tl;dr Bevor Ihr 110 EUR für die Sur­face-Tas­ta­tur aus­gebt, soll­tet Ihr erst­mal aus­pro­bie­ren, ob Euch deren Lay­out taugt. 

Vorsicht mit Android Nougat für das Xperia Z5

Ich hat­te mich ja neu­lich sehr gefreut, dass Sony das Andro­id auf mei­nem Xpe­ria Z5 Pre­mi­um auf Ver­si­on 7.0 aktua­li­siert hat. Mitt­ler­wei­le ist die Freu­de in Ver­är­ge­rung bis Wut umge­schla­gen, denn zumin­dest der Build 32.3.A.0.376 ist eine Kata­stro­phe. Der ärger­lichs­te Feh­ler ist spo­ra­disch auf­tre­ten­des rasches Ent­la­den des Akkus, wobei das Gerät stets spür­bar heiß wird. Außer­dem ist das Sys­tem an vie­len Stel­len nun viel zu lei­se. Zu allem Über­fluss mag sich das Tele­fon oft auch nicht mehr auto­ma­tisch mit bekann­ten WLAN-Net­zen ver­bin­den. Hier hilft dann nur Flug­mo­dus an und aus. Laut Sup­port-Forum gibt es wohl bereits einen neue­ren Nou­gat-Build mit der Num­mer .378, der bei mir bis­lang aber weder OTA noch über den Xpe­ria Com­pa­n­ion auf­ge­taucht ist. Ich hof­fe jeden­falls, dass Sony schnell eine kor­ri­gier­te Nou­gat-Ver­si­on nach­legt – die jet­zi­ge ist ein ziem­lich ärger­li­ches Trauerspiel.

Sony hat geliefert

Mein Xpe­ria Z5 Pre­mi­um läuft seit einer hal­ben Stun­de mit Andro­id 7.0 a.k.a. Nou­gat. Die Desk­top-Soft­ware Xpe­ria Com­pa­n­ion hat­te vor­hin beim Anschlie­ßen des Tele­fons gemel­det, dass das (von Sony im Janu­ar zwi­schen­zeit­lich wie­der zurück­ge­zo­ge­ne) Update mit der Ken­nung 32.3.A.0.376 ver­füg­bar sei. OTA war davon übri­gens noch nichts zu sehen.

Der ers­te Down­load war unvoll­stän­dig und das Update schlug ent­spre­chend fehl. Beim zwei­ten Ver­such hat dann alles geklappt. Die Sicher­heits­patch-Ebe­ne ist aller­dings immer noch nur 1. Dezem­ber 2016.

Xperia Companion Screenshot

Z5 Premium Infos

Der Fritz! im Haus ersetzt das Faxgerät

In vie­len deut­schen Haus­hal­ten steht eine Fritz!Box von AVM (teil­wei­se auch unter ande­ren Namen, zum Bei­spiel „1&1 Home­ser­ver Speed” für die geschwärz­te 7560). Nach mei­ner Erfah­rung wis­sen aller­dings etli­che Besit­zer eines sol­chen Geräts nicht, dass man damit auch pro­blem­los Faxe ver­sen­den und emp­fan­gen kann. Das funk­tio­niert ganz ohne spe­zi­el­le Soft­ware direkt aus der Web-Ober­flä­che der Fritz!Box und damit platt­form­über­grei­fen auch mit dem Mac und unter Linux. Aller­dings muss man die Fax­funk­ti­on in der Fritz!Box zuerst ein­mal einrichten.

Fritz!Box 7490 transparent
Bild: AVM

Das läuft über einen Assis­ten­ten und ist nicht schwer. Man fin­det die Fax-Ein­stel­lun­gen im Haupt­me­nü einer Box* mit neue­rem Fritz!OS unter Tele­fo­nie > Fax. Haupt­säch­lich muss man sich bei der Kon­fi­gu­ra­ti­on für eine sei­ner Ruf­num­mern als künf­ti­ge Fax­num­mer ent­schei­den und eine E-Mail-Adres­se hin­ter­le­gen, auf der emp­fan­ge­ne Faxe ein­ge­hen sol­len. Für die­se braucht man auch das Pass­wort und den Namen des SMTP-Ser­vers, über den E-Mails ver­schickt wer­den. Außer­dem kann man noch ein­stel­len, ob ein­ge­hen­de Faxe zusätz­lich in der Box bezie­hungs­wei­se auf einem dar­an ange­schlos­se­nen Spei­cher­me­di­um gesi­chert wer­den sollen.
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