Danke, #rp14

#rp14 Wild

Lie­be re:publica, Du warst auch 2014 wie­der lehr­reich und lieb­rei­zend. Ich muss jetzt erst­mal ganz viel nach­sit­zen bei You­Tube, weil ich wegen Dei­ner vie­len Büh­nen nur in Dei­nen Aus­schnitt geschaut habe. Nächs­tes Jahr kom­me ich jeden­falls ger­ne wie­der.

Mein rp14-Badge

re:publica 2013 – eine Gesellschaftskonferenz

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Ich bin zurück aus Ber­lin nach drei span­nen­den, hori­zont­er­wei­tern­den und beglü­cken­den Tagen re:publica 2013. Die ist jetzt kei­ne Blog­ger- oder Inter­net-Kon­fe­renz mehr, son­dern eine Gesell­schafts­kon­fe­renz:

Drei Tage re:publica gehen zu Ende. Unter dem Mot­to IN/SIDE/OUT kamen rund 5.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher aus mehr als 50 Län­dern in Ber­lin zusam­men. Rund 450 Speake­rin­nen und Speaker, 263 Vor­trä­ge mit 268 Stun­den Pro­gramm auf elf Büh­nen boten eine ein­zig­ar­ti­ge Viel­falt. Zum Ende der Kon­fe­renz rie­fen die Ver­an­stal­ter dazu auf, die Frei­heit im Netz zu ver­tei­di­gen.
„Die Frei­heit, die wir im Moment noch erle­ben und so lie­ben muss nicht von Dau­er sein. Des­halb setzt euch dafür ein, dass unse­re Frei­heit auch im Inter­net­zeit­al­ter erhal­ten bleibt. Kämpft für Grund­rech­te und klärt ande­re auf“, for­der­te Mar­kus Becke­dahl die Besu­cher zum Abschluss der re:publica auf. Dem vor­an­ge­gan­gen war eine Video­bot­schaft von Ai Wei­wei, der selbst von der chi­ne­si­schen Regie­rung in sei­nen Frei­heits­rech­ten mas­siv ein­ge­schränkt ist.
Die re:publica hat sich auch 2013 wie­der ent­wi­ckelt. „Grö­ßer, inter­na­tio­na­ler und jün­ger! Die re:publica ist wich­ti­ge nächs­te Schrit­te gegan­gen und signa­li­siert, dass hier in Ber­lin eine Gesell­schafts­kon­fe­renz statt­fin­det, bei der alle will­kom­men sind, sich zu betei­li­gen. Mei­ne Hoff­nung ist, dass nun die zahl­rei­chen The­men, die wir in den letz­ten drei Tagen ver­han­delt haben, wei­ter getra­gen, ent­wi­ckelt und dis­ku­tiert wer­den. Wir freu­en uns auf die rp14!“, so John­ny Haeus­ler, Mit­grün­der der re:publica.

Das trifft es ganz gut, fin­de ich. Der ich die Ver­an­stal­tung teils als jour­na­lis­ti­scher Zaun­gast, teils zur Fort­bil­dung und teils als Netz­mensch besucht habe. Der vie­le ande­re Netz­men­schen getrof­fen hat, vie­le erwar­tet und man­che auch uner­war­tet. Das hat gut­ge­tan.
„re:publica 2013 – eine Gesell­schafts­kon­fe­renz“ wei­ter­le­sen

Herausforderung #rp13

Aus der Infor­ma­ti­on zur Akkre­di­tie­rung für die re:publica:

Bit­te laden Sie mög­lichst alle Gerä­te vor­her auf, da die Strom­ka­pa­zi­tä­ten auf dem Gelän­de begrenzt sind.

In Kom­bi­na­ti­on mit

In der STA­TI­ON-Ber­lin wird es kei­nen geson­der­ten Pres­se­be­reich geben. Bit­te nut­zen Sie des­halb den Frei­raum in den Hal­len der STA­TI­ON-Ber­lin zum Arbei­ten.

wird das dann mal die ers­te erns­te Her­aus­for­de­rung für das Power Manage­ment mei­nes Think­Pads, den­ke ich. Das ich bis­her eigent­lich nur am Netz betrie­ben habe. Kann Intel end­lich mal zei­gen, wie strom­spa­rend San­dy Bridge wirk­lich ist ;-) 

Gespannt bin ich auf

Wäh­rend der re:publica wer­den wir wie­der ein frei­es W-LAN zur Ver­fü­gung stel­len. Sie erhal­ten Ihre IP-Adres­se auto­ma­tisch. Bit­te ver­mei­de Sie Band­brei­ten-inten­si­ve Anwen­dun­gen wie Sky­pe, File­sha­ring oder gro­ße Down­loads.

Im ver­gan­ge­nen Jahr war das rp-Wi-Fi kaum sta­bil benutz­bar. Das typi­sche Pro­blem moder­ner Tech-Kon­fe­ren­zen, wo jeder Besu­cher gleich mit zwei oder drei theo­re­tisch ver­netz­ten Devices auf­schlägt. Ich grüb­le jeden­falls noch, ob ich das iPad mit­neh­me (da hält zumin­dest der Akku sehr lan­ge durch, aller­dings habe ich die Wi-Fi-only-Vari­an­te) und ob ich mich mit einem Smart­pho­ne beschei­de oder meh­re­re mit­neh­me – mit Lumia 920, iPho­ne und Gala­xy hin­ter­ein­an­der soll­te man ja locker durch den Tag kom­men…

Wenigs­tens habe ich den Luxus, dass mei­ne Eltern genau eine U-Bahn-Sta­ti­on vom Gleis­drei­eck ent­fernt woh­nen. Da kann ich dann wenigs­tens das „Hotel Mama” nut­zen, um abends in Ruhe Fotos hoch­zu­la­den.

Mein erstes Mal re:publica

Am Mitt­woch und Don­ners­tag war ich zum ers­ten Mal auf der re:publica in Ber­lin. Ich bin immer noch ganz beseelt von den vie­len Ein­drü­cken und Gesprä­chen und wer­de ganz sicher in den nächs­ten Jah­ren wie­der hin­fah­ren. Dann aber alle drei Tage. Falls nötig, neh­me ich mir dafür sogar Urlaub. Die zwei Tage haben mich berei­chert und mir, der ich als Jour­na­list doch eher „Zaun­gast” war, Inspi­ra­ti­on, Denk­an­stö­ße und neue Kraft gege­ben.

Ich habe auf der re:publica vor allem ganz vie­le span­nen­de Men­schen getrof­fen. Am Anfang natür­lich erst­mal wel­che, die ich schon vor­her kann­te. Aber die­ser Kreis hat sich ganz natür­lich von selbst erwei­tert, nicht zuletzt dank der wun­der­bar aus­ge­wähl­ten (mei­ne Eltern woh­nen eine U-Bahn-Sta­ti­on ent­fernt) neu­en Loca­ti­on Sta­ti­on Ber­lin mit ihrer Kom­bi­na­ti­on aus gleich­zei­tig Offen­heit und Inti­mi­tät. Tol­le Idee übri­gens, ein­fach in der Mit­te einen Berg bun­te Mono­blocs hin­zu­stel­len, die sich dann nach und nach mit den Teil­neh­mern in allen mög­li­chen Kon­stel­la­tio­nen über das Gelän­de ver­teil­ten…

Das Pro­gramm war span­nend und viel­fäl­tig, per se wie auch als Rah­men für das „Klas­sen­tref­fen” der soge­nann­ten Netz­ge­mein­de in Deutsch­land. Eine so frucht­bar kom­mu­ni­ka­ti­ve und offe­ne Atmo­sphä­re habe glau­be ich noch nir­gends sonst erlebt. Und das will durch­aus etwas hei­ßen. Ich möch­te des­we­gen den Ver­an­stal­tern ein ganz dickes Lob dafür aus­spre­chen, was sie hier in jah­re­lan­ger Arbeit auf die Bei­ne gestellt haben. Und mich dafür bedan­ken, dass ich dabei­sein durf­te (gilt natür­lich auch für den wun­der­ba­ren Abend mit Goog­le in der Pan Am Lounge).

Mein wirk­lich ein­zi­ger Kri­tik­punkt ist das WLAN, dass zumin­dest an den bei­den ers­ten Tagen so gut wie unbe­nutz­bar war. Mir ist natür­lich bewusst, wie schwie­rig es ist, ein Are­al von 20.000 Qua­drat­me­tern mit tau­sen­den ver­netz­ten Besu­chern auf doch engem Raum mit Wi-Fi aus­zu­leuch­ten. Ange­sichts der unzwei­fel­haft wach­sen­den Bedeu­tung der re:publica hof­fe ich, dass sich künf­tig einer der gro­ßen pro­fes­sio­nel­len Anbie­ter in die­sem Bereich zum Netz-Spon­sor auf­schwingt und der rp13 ff. das WLAN beschert, das ihr gebührt.

Digital Residents vs. Digital Visitors

repu­bli­ca2010

Und was bist Du? Vie­len Dank natür­lich noch an Peter Kru­se dafür, dass er sei­ne Ein­sich­ten mit uns teilt.

Lotus Jam Camp

Hier noch was sehr Ähn­li­ches, das Kru­se-Kol­le­ge Frank Schom­burg eine Woche spä­ter beim Lotus Jam­Camp 2010 in Ehnin­gen prä­sen­tiert bis durch­ge­peitscht hat.