Sehr charmant: Google Voice, sip​ga​te​.com und Fritz!Box

sip​ga​te​.com, Fritz!Box und Goog­le Voice – eine idea­le Kombination.

Ich habe jetzt dank freund­li­cher Unter­stüt­zung eine Tele­fon­num­mer in Bever­ly Hills. Wenn man die anruft, klin­gelt das Tele­fon aber nicht in Kali­for­ni­en, son­dern bei mir in Mün­chen in der Max­vor­stadt. Voice over IP (VoIP), in die­sem Fall sip​ga​te​.com*, macht’s mög­lich. Lei­der nicht für jeden, denn man braucht zur Anmel­dung bei sip­ga­te in den USA eine US-Mobilfunknummer.

Beson­ders nett ist das Gan­ze im Zusam­men­spiel mit der Fritz!Box 7390 oder jedem ande­ren VoIP-fähi­gen Modell von AVM. Da trägt man ein paar SIP-Daten ein, und schon braucht man sich um nichts wei­ter mehr zu küm­mern – der Box ist es egal (von Latenz­zei­ten ein­mal abge­se­hen), ob der SIP-Ser­ver nun in Deutsch­land steht oder sonst­wo auf der Welt.

Ein wei­te­rer Vor­teil: Die sipgate.com-Nummer kann ich auch ver­wen­den, um mei­ne Goog­le-Voice-Ruf­num­mer zu mir nach Hau­se in Deutsch­land umzuleiten.

Goog­le Voice braucht man auch, um die neue Tele­fo­nie-Inte­gra­ti­on in Gmail mit der­zeit kos­ten­lo­sen Anru­fen zu USA und Kana­da zu nut­zen. Ansons­ten ist der Wei­ter­lei­tungs-Ser­vice von Goog­le hier­zu­lan­de ja lei­der noch reich­lich nutz­los, da man nicht zu inter­na­tio­na­len Ruf­num­mern for­war­den kann. Und dass sich das in abseh­ba­rer Zeit ändert – da sind wohl die Ter­mi­nie­rungs­ent­gel­te vor, die Voice in Deutsch­land (und nicht nur da) für Goog­le unin­ter­es­sant machen. Wes­we­gen man sich auch gar nicht erst anmel­den kann von Deutsch­land aus, son­dern nur mit einer US-IP-Adresse.

Aber wofür gibt es Black­VPN und Co. Als inter­es­sier­ter Jour­na­list kann man schließ­lich nicht ohne Goog­le-Voice-Num­mer exis­tie­ren in Zei­ten wie diesen.

*Ich geste­he: Inspi­riert zu dem Set­up hat mich in punc­to sip​ga​te​.com der Kol­le­ge Vol­ker Weber. Dan­ke nochmal.