Surface Laptop ist das neue MacBook Air

Alcant­a­ra ist der Han­dels­na­me eines auf Poly­es­ter und Poly­ure­than basie­ren­den Mikro­fa­ser­vlies­stoffs. In Japan wird Alcant­a­ra auch „Ecsai­ne“ genannt, in den USA kennt man es als „Ultra­sue­de“. Es wird manch­mal fälsch­li­cher­wei­se als „Leder“ oder „Wild­le­der“ bezeich­net.

Der Stoff wur­de 1970 von Miyo­shi Oka­mo­to von der japa­ni­schen Tor­ay Indus­tries ent­wi­ckelt und zusam­men mit der Grup­po ENI zur Markt­rei­fe gebracht. Ziel war es, ein Tex­til zu ent­wi­ckeln, wel­ches von sei­nen Eigen­schaf­ten her das stets knap­pe Leder erset­zen konn­te. Der Stoff wird in Lizenz seit 1974 aus­schließ­lich in einem ita­lie­ni­schen Werk der Alcant­a­ra S. p. A. in der umbri­schen Stadt Ter­ni pro­du­ziert.

Beim Sur­face Lap­top nimmt Micro­soft Alcant­a­ra für den Raum zwi­schen den Tas­ten. Wie schon beim Signa­tu­re Type Cover von mei­nem Sur­face Pro 4. Doch der Wor­te sind genug gewech­selt.

Lie­fer­bar ab 15. Juni 2017. Preis in Deutsch­land ab 1149 EUR.

Die Surface-Tastatur, Form und Funktion

Ich habe mir neu­lich ja die Sur­face-Tas­ta­tur und -Maus von Micro­soft gegönnt, weil bei­de Ein­ga­be­ge­rä­te so schön sind und optisch so wun­der­bar zu mei­nem Sur­face Pro 4 pas­sen. Nach­dem ich nun eine Zeit lang auf der Tas­ta­tur geschrie­ben habe, stört mich eine „Pro­blem­zo­ne” im Lay­out der Tas­ten immer mehr. Kon­kret geht es um die „Backspace”-Taste für das Rück­wärts­lö­schen und deren unmit­tel­ba­re Nach­bar­schaft. Die Back­space-Tas­te ist ers­tens ver­hält­nis­mä­ßig schmal (glei­ches gilt für die „Return”-Taste dar­un­ter). Und zwei­tens liegt direkt und ohne einen grö­ße­ren Abstand rechts dane­ben die „Einfg”-Taste, wie man auf dem Foto hof­fent­lich erken­nen kann:

Microsoft Surface Tastatur, Detail

Die­se Einfg-Tas­te erwi­sche ich als „unge­lern­ter” Zehn­fin­ger-Schrei­ber im All­tag viel zu häu­fig und über­schrei­be mir dann zum Bei­spiel in einem geplan­ten Tweet den URL, der schon rechts von der Ein­fü­ge­mar­ke steht. Zweit­häu­figs­ter Ver­tip­per auf der Sur­face-Tas­ta­tur ist bei mir dann „Druck” statt Back­space, was mir unge­wollt SnagIt auf den Bild­schirm zau­bert.

Das mag wie gesagt alles an mei­nem unpro­fes­sio­nel­lem Tipp­sys­tem lie­gen. Den­noch habe ich den Ver­dacht, dass die Anord­nung der Tas­ten in dem erwähn­ten Bereich eher miss­lun­gen ist und hier lei­der die Form zu wenig der Funk­ti­on folgt. Dass es sehr wohl auch anders geht, zeigt die Tas­ta­tur von mei­nem Desi­gner Blue­tooth Desk­top (auch von Micro­soft Hard­ware) im Büro, mit der ich beim Schrei­ben deut­lich bes­ser klar­kom­me.

tl;dr Bevor Ihr 110 EUR für die Sur­face-Tas­ta­tur aus­gebt, soll­tet Ihr erst­mal aus­pro­bie­ren, ob Euch deren Lay­out taugt. 

Endlich ein Fix für das #Surfacegate

Micro­soft und Intel haben es in einer kon­zer­tier­ten Akti­on punkt­ge­nau einen Tag vor dem Deutsch­land­start des Sur­face Book geschafft, die von Paul Thur­rott tref­fend „Sur­face­ga­te” getauf­ten Trei­ber- und Firm­ware-Pro­ble­me mit Gra­fik, Wi-Fi und zuletzt vor allem Con­nec­ted Sleep in den neu­en Sky­la­ke-Gerä­ten zu behe­ben (hof­fent­lich, denn offi­zi­el­le Details zu den Fixes gibt es bis­her nicht). Sur­face Pro 4 und Sur­face Book soll­ten nach dem Ein­spie­len von vier Patches mit zwei (!) Neu­starts nun im Akku­be­trieb län­ger durch­hal­ten und nicht mehr im Ruhe­zu­stand heiß­lau­fen.

Surface Pro 4 mit Stift
Foto: Micro­soft

Ich muss­te mit­hin ein gutes Vier­tel­jahr lang dar­auf war­ten, dass mein Sur­face Pro 4 end­lich unge­fähr so funk­tio­niert wie von Micro­soft bewor­ben. Noch mehr als das ärgert mich aber das wei­ner­li­che Gewin­sel, mit dem Panos Panay jetzt ver­sucht, die ver­grätz­ten Ear­ly Adop­ter zu besänf­ti­gen.

Das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kind liegt längst im Brun­nen. Viel zu spät, zu spär­lich und zu wenig sicht­bar hat­te Micro­soft die Pro­ble­me ein­ge­räumt – und das aus­ge­rech­net, nach­dem es mit Sur­face end­lich gelun­gen war, die Fir­ma als Anbie­ter von rich­tig lecke­rer Hard­ware zu posi­tio­nie­ren. Die­ses Image gleich wie­der zu rui­nie­ren muss man erst­mal hin­krie­gen. Bei mir ist jeden­falls ganz viel gewon­ne­nes Ver­trau­en gründ­lich zer­stört. Und zwar nicht, weil für brand­neue Hard­ware die Trei­ber nicht gleich per­fekt waren. Son­dern weil Micro­soft sich weg­ge­duckt und nur sala­mi­tak­tisch reagiert hat. Scha­de.

Surface Pro 4: Noch kein Termin für Connected-Sleep-Update

Mit „Sur­face­ga­te” hat Paul Thur­rott zwar ein biss­chen über­trie­ben, aber Micro­soft hat die brand­neue Sky­la­ke-Hard­ware von Intel im Sur­face Pro 4 und Sur­face Book immer noch nicht rich­tig im Griff. Wei­te­re Updates sind in Arbeit, ohne dass Micro­soft schon einen kon­kre­ten Ter­min nen­nen könn­te:

Yes­ter­day our engi­nee­ring team published some updates for Sur­face Book and Sur­face Pro 4. The­se updates offer refi­ne­ments to impro­ve bat­te­ry char­ging and ther­mal tuning, wire­less and Blue­tooth per­for­mance, and to the detach-reat­tach expe­ri­ence on Sur­face Book. We know some of you are still expe­ri­en­cing issu­es, inclu­ding issu­es rela­ted to power manage­ment, and we are working to address tho­se as quick­ly as pos­si­ble. We’ll publish addi­tio­nal updates as soon as they are ready. In the mean­ti­me, the Sur­face custo­mer forums and the Sur­face sup­port site remain the best resour­ces if you have ques­ti­ons about your Sur­face.

Microsoft räumt Probleme mit Surface Pro 4 und Book ein

Microsoft Surface Pro 4
Foto: Micro­soft

Wenn Micro­soft den Jos­h_F so etwas

First, a big thanks to all of our custo­mers for your open and can­did feed­back on Sur­face Book and Sur­face Pro 4. For tho­se of you who’ve had a less-than-per­fect expe­ri­ence, we’re sor­ry for any frus­tra­ti­on this has cau­sed. Plea­se know that we’re rea­ding your com­ments and hea­ring you loud and clear. Your input is incredi­b­ly valu­able in hel­ping us address your ques­ti­ons with time­ly updates and fixes. Sin­ce launch, we have aggres­si­ve­ly pur­sued the most pres­sing feed­back. We have alre­ady issued a num­ber of updates via Win­dows Update and are working to issue addi­tio­nal updates and fixes as soon as pos­si­ble to fur­t­her impro­ve the over­all Sur­face expe­ri­ence.

schrei­ben lässt, dann muss der Lei­dens­druck schon ziem­lich hoch sein. Ich weiß genau, wovon Jos­h_F spricht, habe ich mir doch das Sur­face Pro 4 am 12. Novem­ber direkt zum Markt­start in Deutsch­land gekauft. Die Hard­ware ist toll und noch­mal im Detail ver­bes­sert gegen­über dem Vor­gän­ger, aber die von Intel gelie­fer­ten Trei­ber für die brand­neu­en Sky­la­ke-Chip­sät­ze im Zusam­men­spiel mit Win­dows 10 waren anfangs eine Kata­stro­phe.

Der für die HD Gra­phics 520 in mei­nem Sur­face Pro 4 (i5/8/256) läuft inzwi­schen halb­wegs sta­bil. Rich­tig schla­fen gelernt hat das Gerät aber bis heu­te noch nicht, wes­we­gen auch die ver­spro­che­nen Akku­lauf­zei­ten nicht mal ansatz­wei­se erreicht wer­den. Immer­hin hat Micro­soft hier für Anfang 2016 Abhil­fe in Aus­sicht gestellt.

Mit den unfer­ti­gen Sky­la­ke-Trei­bern hat übri­gens nicht nur Micro­soft zu kämp­fen, son­dern dar­un­ter lei­den auch alle übri­gen Her­stel­ler, die die neu­es­te Intel-Gene­ra­ti­on bereits ver­bau­en. Hier hat die Qua­li­täts­kon­trol­le von „Chip­zil­la” kläg­lich ver­sagt. Und die PC-Her­stel­ler woll­ten ihre neu­en mobi­len Flagg­schif­fe natür­lich zum Weih­nachts­ge­schäft ver­kau­fen und nicht auf spä­ter ver­schie­ben. Der Dum­me ist wie üblich der Kun­de, bei dem die Bana­nen­soft­ware dann irgend­wann reift.

Die wahren Kosten für das Upgrade auf Surface Pro 4

Ich bin sicher nicht der ein­zi­ge Besit­zer eines Sur­face Pro 3, der gera­de über­legt, ob er sich jetzt lie­ber das Nach­fol­ge­mo­dell Pro 4 zule­gen* soll. Neben angeb­li­chen so 30 Pro­zent mehr Leis­tung spre­chen dafür auch das ver­bes­ser­te und etwas grö­ße­re Dis­play und der ver­bes­ser­te Stift (falls man den über­haupt benutzt). Was die Modell­va­ri­an­ten angeht, wür­de ich auf jeden Fall wie­der zum i5** mit 8 GB und 256 GB Flash grei­fen. War­um? Core m3 ist zu schwach, 4/128 GB sind zu wenig, Core i7 ist über­trie­ben.

Microsoft Surface Dock
Foto: Micro­soft

„Die wah­ren Kos­ten für das Upgrade auf Sur­face Pro 4“ wei­ter­le­sen

Black Beauty: Microsoft Designer Bluetooth Desktop

Microsoft Designer Bluetooth Desktop
Foto: Micro­soft

Ich war ges­tern beim Saturn. Seit­dem liegt vor mei­nem Sur­face Pro 3 der Micro­soft Desi­gner Blue­tooth Desk­top. Sieht sehr appe­lig aus, nur halt schwarz. Trotz der Chi­clet-Tas­ten emp­fin­de ich das Schreib­ge­fühl auf der Tas­ta­tur als sehr ange­nehm. An ein paar Details der Tas­ten­be­le­gung wer­de ich mich noch ein wenig gewöh­nen müs­sen (etwa die Posi­ti­on der Bild­lauf­tas­ten, aber die benut­ze ich ehr­lich gesagt auch nicht so oft). Auf dem Pres­se­bild oben sieht man übri­gens das US-ame­ri­ka­ni­sche Lay­out; die deut­sche Tas­ta­tur sieht anders aus.

Die Maus kommt mir gera­de noch wahn­sin­nig nied­rig vor im Ver­gleich zu den sehr viel gewölb­te­ren Arc Touch Mou­se Sur­face Edi­ti­on und Touch Mou­se, die ich zuletzt daheim und im Büro benutzt habe bezie­hungs­wei­se benut­ze. Für mich ganz per­sön­lich kann ich übri­gens mitt­ler­wei­le ein­deu­tig sagen, dass ich kei­ne Touch-Maus brau­che. Ein Scroll­rad und zwei Maus­tas­ten genü­gen voll­kom­men. Also gebe ich der Desi­gner Blue­tooth Maus eine Chan­ce.

Tech­nisch habe ich mich wegen Blue­tooth Smart (a.k.a. 4.0 ali­as Low Ener­gy) für den Desi­gner Blue­tooth Desk­top ent­schie­den. Passt per­fekt zum Sur­face und die Bat­te­rie­chen hal­ten ewig. Zwei AAA übri­gens jeweils. Sehr schön gelöst hat Micro­soft die Abde­ckun­gen der bei­den Bat­te­rie­fä­cher, die­se hal­ten näm­lich magne­tisch.

Ins­ge­samt ist mir die Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät als sehr hoch­wer­tig auf­ge­fal­len. Was sie bei einem Preis von 99 Euro für den Dop­pel­pack frei­lich auch sein soll­te. Die Maus kann man auch ein­zeln kau­fen, die Tas­ta­tur lei­der nicht. Ein aus mei­ner Sicht etwas ärger­li­ches Zwangs-Bund­ling – hät­te es das Key­board ein­zeln gege­ben, dann hät­te ich es ver­mut­lich auch ein­zeln genom­men.

tl;dr: Kann ich sehr warm emp­feh­len.

Surface 3 jetzt auch ohne Pro

Surface 3, seitlich von hinten
Foto: Micro­soft

Micro­soft hat die drit­te Gene­ra­ti­on Sur­face ohne Pro vor­ge­stellt. Jetzt mit Intel insi­de (neu­es­ter Quad-Core-Atom) und „rich­ti­gem” Win­dows statt RT. Preis ab 600 Euro. Type Cover (150 Euro) und Dock (230 Euro) sind teu­rer als die Pen­dants für das Sur­face Pro 3 – ver­mut­lich wur­de da die Ent­wick­lung beim Dol­lar­kurs bereits berück­sich­tigt. Kei­ne Ahnung, ob die Prei­se für das Pro-Zube­hör bald eben­falls ent­spre­chend ange­ho­ben wer­den, steht fast zu befürch­ten…

Die Schnitt­stel­len der Docking Sta­ti­on sind kom­pa­ti­bel mit Sur­face Pro Adap­tern”,

schreibt Micro­soft in sei­ner Ankün­di­gung. 40 Euro mit­hin jeweils für USB respek­ti­ve Mini Dis­play­Port auf Ether­net, VGA oder HDMI. Die Din­ger sind Pfen­nig-Arti­kel, aber so läuft halt das Busi­ness. Zum Glück sind die Schnitt­stel­len stan­dar­di­siert, so dass man nicht die Abzock­ka­bel von Micro­soft, Apple, you name it kau­fen muss. Güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ven fin­det man leicht bei Ama­zon, Con­rad und Kon­sor­ten.

Erster Post vom Surface Pro 3

Surface Pro 3 mit Docking-Station und Stift
Foto: Micro­soft

So, das ist also mein ers­ter Post, den ich an einem Sur­face Pro 3 schrei­be. Das ist jetzt mein neu­er Rech­ner, pri­vat. Denkt bloß nicht, das SP3 sei ein Tablet mit Win­dows. Nein, das ist ein Ultra­book-Wolf im Tablet-Schafs­pelz. Ich habe mir die Modell­va­ri­an­te mit i5/8GB/256GB* gekauft, dazu das Type Cover in Schwarz (Busi­ness, Baby), die Docking-Sta­ti­on mit unter ande­rem ganz vie­len USB-Anschlüs­sen und last, but not least die Arc Touch Mou­se, Sur­face Edi­ti­on.

Ich hät­te Euch ja gern schon mal ein eige­nes Foto gezeigt. Aber seit ich das Ding habe, hat­te ich ein­fach noch kein schö­nes Tages­licht. Also muss­te ich wohl oder übel ein offi­zi­el­les Pres­se­fo­to her­neh­men.

Bis jetzt habe ich eigent­lich nichts wei­ter gemacht mit dem Gerät als es soft­ware­mä­ßig auf dem Stand des bis­he­ri­gen Think­Pad zu brin­gen. Damit bin ich bis auf den etwas kom­ple­xe­ren Umzug von Star­Mo­ney inklu­si­ve Kun­den­da­ten (PDF) jetzt glau­be ich durch. Mein ers­tes Kurz­fa­zit lau­tet: Klas­se Hard­ware, die glau­be ich tat­säch­lich ein Note­book erset­zen kann und dazu noch ein biss­chen mehr (mit dem Stift habe ich noch gar nicht ange­fan­gen), aber auch ihren ent­spre­chen­den Preis hat. Vor allem soll­te man vor einer Anschaf­fung das Zube­hör unbe­dingt mit ein­rech­nen. Ins­be­son­de­re das Dock, wenn man das Sur­face Pro 3 öfter als nur gele­gent­lich auch am Schreib­tisch nut­zen möch­te.

Soft­ware so weit, so gut. Hier und da sto­ße ich noch auf HiD­PI-Nicke­lig­kei­ten. Ein Bei­spiel: Ado­be Pho­to­shop CC ska­liert nach der von Ado­be und Micro­soft mit lau­tem Schul­ter­klop­fen ver­kün­de­ten Anpas­sung an das Sur­face sei­ne UI-Ele­men­te „expe­ri­men­tell” ein­fach mal mit 200 Pro­zent (in der Stan­dard­ein­stel­lung sind die Schrif­ten auch lei­der so klein, dass man eine Lupe bräuch­te). Mit der Fol­ge, das zum Bei­spiel der Dia­log „Für Web spei­chern…” nicht zur Gän­ze auf den Bild­schirm passt:

PS CC mit 200-Prozent-UI auf dem SP3

Aber das wird schon noch.

*Für mich ein­fach die idea­le Kon­fi­gu­ra­ti­on. Core i7 ist over the top (und wird zu warm), 4GB/128GB sind mir per­sön­lich zu wenig.